Es wird episch und wichtig: Skoda Epiq beschreitet neuen Weg

Skoda Epiq bunt getarnt Hero

Foto: Skoda, Edit: Smartdroid

Skoda hat einen steilen Aufstieg hinter sich, ins neue Jahr startet der Elroq als Bestseller des VW-Konzerns vielversprechend. Nun kommt der Epiq, womöglich das beste Elektroauto des VW-Konzerns im neuen Jahr.

Ich weiß, die meisten werden über den ID. Polo reden, sehr viele über den Cupra Raval. Aber womöglich ist der Skoda Epiq das wichtigste Elektroauto aus der VW-Core-Gruppe, das dieses Jahr erscheint. Denn eins ist klar: Skoda wächst gerade enorm und das als „günstige“ Volumenmarke. Mit dem Epiq soll dieser Aufstieg untermauert werden.

Epiq, das klingt nach einem großen Versprechen. Die ersten Eindrücke sind positiv. Die neue MEB+ Plattform macht möglich, dass das kompakte Elektro-SUV mit dem großen Akku recht weit kommt, schnell geladen werden kann und sehr viel Platz bietet. Was willst du als Kunde von einem Elektroauto eigentlich mehr?

Skdoa hat jetzt noch mehr vom Epiq enthüllt, es gibt die ersten Fahrberichte. Dennoch bleibt das Fahrzeug getarnt, die finale Enthüllung passiert noch in der ersten Jahreshälfte. Preislich soll sich der Epiq in vielen Märkten auf dem Niveau eines Skoda Kamiq mit Verbrennungsmotor bewegen – das ist ein großes Versprechen.

Skoda Epiq Teaser 3

Das Einstiegsmodell ist nicht so attraktiv

Das Problem ist natürlich, dass es für den Einstiegspreis nur den kleinen Akku, wenig Leistung und nicht so schnelles DC-Laden gibt. 315 Kilometer WLTP, das wird im Winter womöglich weniger als 200 Kilometer im realen Leben bedeuten. Nur 50 kW am Schnelllader bei der Basisausstattung, das ist auch nicht gut.

Man muss wirklich tiefer in die Tasche greifen, dann ist der Epiq ein starkes Elektroauto im Format von nur 4,17 Meter. Denn gibt es nämlich 133 kW Schnellladen, was den 52 kWh Akku in nur 23 Minuten auf 80 Prozent lädt. 430 Kilometer WLTP klingen auch schon viel besser und satte 155 kW Motorleistung sind in dieser Klasse mehr als ordentlich.

Das Kofferraumvolumen beträgt 475 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf bis zu 1.344 Liter erweitern. Im Innenraum kommen ein 5,3-Zoll-Fahrerdisplay und ein serienmäßiges 13-Zoll-Zentraldisplay für das Infotainment zum Einsatz, für das assistierte Fahren gibt es von VW den Travel Assist 3.0 mit dazu.

Ich bin echt sehr gespannt, wie sich die neuen VWs auf MEB+ im Alltag tatsächlich schlagen werden. Aber mit diesen Modellen wird man sicherlich die Elektromobilität für eine Menge an Leuten öffnen, die bislang noch zögerten. Mindestens genauso spannend finde ich jedoch die Premium-Variante als Option, die Audi als A2 E-tron bringt.

Wichtig der Epiq für Skoda auch, weil es das günstigste und kleinste Elektroauto der Marke bleiben wird. Ein Pendant zum ID.1 ist nicht geplant, das hat man erst neulich wieder bestätigt.

Skoda Epiq im Video

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