Bislang konnten auch Paid-Apps problemlos im Google Play Store und F-Droid gleichzeitig angeboten werden, eine neue Vorgabe macht das aber zum Problem.

F-Droid ist ein alternativer App-Store für das Android-Betriebssystem, wo es ausschließlich quelloffene Android-Apps gibt. Diese Apps können zugleich natürlich auch im Google Play Store angeboten werden. Ein Problem gibt es nun aber bei Apps, die über Paid-Funktionen verfügen. Weil Google den Wechsel auf eine neue Bibliothek fordert, die nicht mit F-Droid kompatibel ist, haben App-Entwickler eine ungewollte Aufgabe auf den Tisch bekommen.

Google lädt den Quellcode seiner Payment-Bibliothek nicht mehr hoch, somit ist die neueste Version nicht mehr „Open Source“. Android-Apps, die wegen des Google Play Stores zum Wechsel auf diese neue Bibliothek gezwungen sind, können daher auch nicht mehr als „Open Source“ bezeichnet werden. Und wie wir einleitend erwähnt hatten, ist die freie Verfügbarkeit der Quellcodes für F-Droid nunmal eine Voraussetzung.

Entwickler müssen zukünftig also eine zusätzliche App-Version für F-Droid anbieten, nämlich ohne die besagte Payment-Bibliothek. Wird sich zeigen, ob das ein Problem ist, das vielleicht sogar zu unterschiedlichen App-Versionen führt. Oder für die Nutzer ist und bleibt alles wie immer. Wobei Nutzer einer F-Droid-Version ihre Google Play-Einkäufe einer App verlieren könnten, wenn es da Unstimmigkeiten gibt.

XDA

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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