Facebook Shops soll es Unternehmen ermöglichen, einen einzigen Online-Shop einzurichten, auf den Kunden von Facebook und von Instagram aus zugreifen können.

Auch Facebook hat erkannt, dass es in der aktuellen Lage vor allem für kleinere Unternehmen schwierig ist, ein richtiges Geschäft aufzubauen. Aus diesem Grund hat der Social-Konzern jetzt Facebook Shops vorgestellt, was eine zentralisierte Stelle für den Onlineverkauf werden soll. Die Einführung hat bereits begonnen.

Wir möchten den Menschen einen Ort bieten, an dem sie gerne einkaufen. Und wir wollen kleinen Unternehmen dabei helfen, online aufzutreten und es ihren Kunden zu erleichtern, die Dinge zu entdecken und zu kaufen, die sie lieben.

Facebook, Instagram und WhatsApp rücken immer näher zusammen – warum hätte das Zuckerberg-Imperium ansonsten auch diese millionen- bis milliardenschweren Käufe tätigen sollen. Die Facebook Shops sollen für Anbieter möglichst einfach zu benutzen sein und eben eine Anlaufstelle für alle Plattformen bieten. Ein paar Produkte, ein Titelbild und ein Farbschema auswählen – schon soll das digitale Schaufenster für die Kundschaft bereit sein.

Wie ein Bestellvorgang mit Facebook Shops aussieht, zeigen sie im Video:

Facebook Shops: Eigene und externe Treueprogramme integriert

Für die Zukunft ist es geplant, einen Shop direkt in einem Chat auf WhatsApp, im Messenger oder Instagram Direct anzusehen und sogar von dort Bestellungen zu tätigen. Bereits zum Start lassen sich über die Facebook Shops die Verkäufer über all diese Wege direkt kontaktieren. Nach eigener Aussage arbeite man außerdem daran, sowohl externe Treueprogramme (Shoop? Payback?) zu integrieren als auch die Unternehmen eigene erstellen zu lassen.

Für den Onlineverkauf gibt es bereits zahlreiche Tools, daher ist es erfreulich, dass Facebook mit genau diesen Partnern zusammenarbeitet und die Integration vereinfacht. Namentlich genannt werden Shopify, BigCommerce, WooCommerce, Channel Advisor, CedCommerce, Cafe24, Tienda Nube und Feedonomics.

Facebook kauft GIF-Hoster Giphy und integriert ihn in Instagram

Produkte können in Livestreams verknüpft werden

„Seit Jahren“ werden laut Facebook Live-Videos ihrer Apps genutzt, um Schuhe, Lippenstifte und alles mögliche zu präsentieren. Bald sollen Verkäufer in ihren Livestreams Produkte direkt taggen können, die dann im unteren Bereich des Videos angezeigt werden.

Welche Kundeninformationen die Verkäufer zu Gesicht bekommen, wie die Aktivität die Werbung beeinflusst und welche Kontrolle die Anbieter überhaupt haben, erklärt Facebook in diesem Artikel.

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

Hinterlassen Sie bitte einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.