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Android

Falcon Pro: Nutzerlimit von Twitter erreicht, großteils wegen illegaler Nutzung

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Und der nächste sehr beliebte Twitter-Client für Android erreicht das Nutzerlimit von Twitter, weshalb absolut keine Anmeldungen mehr möglich sind. Diesmal erwischt es die Entwickler von Falcon Pro, die heute mit bedauern das Erreichen des Nutzerlimits via Twitter verkündeten. Und diese schlechte Meldung hat noch einen richtig faden Beigeschmack, der wiedermal eindeutig aufzeigt, dass Paid-Apps unter Android zu einfach über Umwege genutzt werden können, ohne dass man dafür zahlen muss. Denn Falcon Pro kostet Geld und ist nicht kostenlos erhältlich, auch nicht als Trial-Version. Das besagte Limit bei Twitter für Drittanbieter-Anwendungen liegt bei 100.000 Nutzern, doch der Entwickler von Falcon Pro hat laut Google Play nur 40.000 Nutzer, die für die App Geld bezahlt haben. Das zeigen auch die Downloads, die wir einsehen können, denn hier werden 10.000 – 50.000 Installationen angegeben, also noch weit entfernt vom Nutzerlimit.

Wie also kann das Limit erreicht sein? Ganz einfach, die restlichen ungefähr 60.000 Nutzer der App haben für die Nutzung von Falcon Pro nie bezahlt und die Twitter-App kostenlos von diversen Seiten bezogen. Sicher, ein paar wenige Downloads gibt es vielleicht auch über alternative Stores und vielleicht sind auch einige alte Anmeldungen aus den damaligen Beta-Tests hängen geblieben, die dürften aber verschwindend gering sein. Es ist kein Geheimnis, dass ich mit zig verschiedenen Dateimanagern einfach meine installierten Apps als APK-Dateien extrahieren und weiterleiten kann. Apps, die nicht nochmals selbst eine Authentifizierung für die Gmail-Adresse integriert haben, können so dann auch auf anderen Geräten problemlos genutzt werden.

UPDATE: Wir müssen etwas zurückrudern. Und zwar ist nicht eine installierte bzw. genutzte App auch gleich ein Token bei Twitter, sondern ein Twitter-Account ist ein Token und wird in das Limit eingerechnet. Nutze ich also mit der einmalig gekauften App gleich zwei, drei oder mehr Twitter-Accounts, verbrauche ich auch entsprechend viele Token. Somit wird das Limit auch durch Nutzer schneller erreicht, die mehrere Twitter-Accounts mit dieser App nutzen.

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(via Falcon Pro)

2 Kommentare
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2 Comments

  1. Peter

    23. Februar 2013 at 14:58

    Eben so ist das bei mir auch: 4 Accounts (1xPrivat, 3xJob). Was bin ich böse ;)…

    • Pino

      23. Februar 2013 at 23:31

      Da sind dann 40.000 gar nicht so schlecht. Vielleicht fällt dann noch ein Drittel oder so auf unbezahlte Kopien. Verglichen mit Android spieleherstellern, die teilweise 90% nichtzahlende user haben (Madfinger), ist das richtig gut.

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