Es ist jetzt gut ein Jahr her, da führte Google für die Karten in Google Maps ein weiteres sehr cooles Feature ein. Inzwischen ist die Funktion weltweit unabhängig der Stadtgröße verfügbar und sie sollte längst recht zuverlässig funktionieren. Ich konnte zum Beispiel bei meiner Heimatstadt sehen, wie das Feature für „belebte Gegenden“ über die Zeit besser und vor allem viel genauer wurde.

Kurz reingeholt: Die inzwischen weit verbreiteten gelben Flecken mit gestrichelter Umrandung auf Google Maps sind belebte Bereiche von Städten. Das kann zum Beispiel der Stadtkern sein. Aber auch eine Gegend, wo üblicherweise viele Touristen unterwegs sind. Spannend ist, dass uns Google live sagen kann, ob in einer Gegend gerade besonders viele oder sogar weniger Leute als üblich unterwegs sind. Hierfür werden Daten von Google-Nutzern analysiert, ähnlich wie bei der Verkehrsanzeige und den Stoßzeiten.

„Busy Areas“ in Google Maps: Stoßzeiten für ganze Stadtbereiche

Das ist extrem praktisch, wenn man mal in einer fremden Gegend bzw. Stadt unterwegs ist. Manchmal möchte man gezielt die belebenden Gegenden meiden oder sogar aufsuchen, dafür ist das Feature praktisch. Ihr müsst nichts weiter tun, als auf einer Karte in die Stadt eurer Wahl reinzuzoomen. Irgendwann seht ihr die belebten Gegenden in Gelb und dazu die Info, ob gerade viel oder wenig los ist.

Belebte Umgebung Google Maps Screenshots

Feature ist mit der Zeit immer besser geworden

Was meinte ich anfangs damit, dass das Feature inzwischen viel genauer ist? Google hat eine Weile und die Post-Pandemie-Zeit gebraucht, um zum Beispiel in meiner Heimatstadt überhaupt erst einmal zu sehen, wo eigentlich die üblichen belebten Gegenden sind. Und es braucht natürlich eine Weile, um sagen zu können, wann mehr und wann weniger als üblich los ist. Die heute einsehbaren Stadtbereiche sind anders als noch vor vielen Monaten und realistischer.

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4 Kommentare

  1. Also ich kann dieser Meinung mich nicht anschließenden. Seit Monaten bekomme ich nur noch schlechte Infos von Google Maps. Werde in Staus geschickt, oder fahre auf Vollsperrungen zu. Die Routen sind ungünstig, wo andere Navi’s mich besser informieren. Ich vertraue Google Maps schon lange nicht mehr, schade, denn ich fände sie mal richtig gut. Und ja, ich mache immer alle Updates!

  2. Also ich habe ein firmen Auto mit Navi, Navi ist Müll, benutzte Google maps immer aktuell und zielsicher. Umfährt Staus. Kann nichts nachteiliges sagen.

  3. Den Kommentar von U.Schwarze kann ich nicht nachvollziehen. Google Maps führt mich zielsicher an alle Staus vorbei um mir eine möglichst kurze Fahrzeit zu gewähren. Für mich als Kurier-Fahrer ist das besonders wichtig. Wenn rund um das Ziel überall Stau ist, kann der Google-Dienst das natürlich nicht ändern, sucht dann aber immernoch zuverlässig die schnellste Strecke. Bis jetzt habe ich keine Navi-App gefunden, die Google-Maps das Wasser reichen könnte, und als Freak habe ich schon etliche getestet.

  4. Ich muss mich U.Schwarze leider anschließen. Teilweise hab ich hier in Wien Straßensperren, die in Maps falsch gekennzeichnet wurden und somit die Umfahren falsch ist.
    Ebenso Stau in der Stadt: Google schickt mich den typischen Weg und lässt mich den Stau „erleben“. Da wird die Ankuftszeit schnell mal von 30 auf 50 Minuten erweitert. TomTom zeigt mir an „40 Minuten“ und schickt mich zwar abenteuerlich durch die Seitengassen, aber nach 40 Minuten bin ich am Ziel

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