Google hat nicht nur Stadia, sondern Cloud-Gaming an sich aufgegeben

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Bild: RoonZ nl/Unsplash

Haben wir alle langsam das Ende von Google Stadia verdaut? Ich hoffe doch, denn eine Rückkehr ist absolut ausgeschlossen – und nicht nur das. Google hat sich offenbar vollständig vom Cloud-Gaming verabschiedet, wie ein neuer Bericht verrät.

Tatsächlich hatte Google neben dem Endprodukt für Konsumenten in Form von Stadia auch eine Lösung für Unternehmen im Angebot. Der Publisher Capcom hat diese Technologie von Google beispielsweise genutzt, um seine neusten Spiele aus Reihen wie „Batman“ oder „Resident Evil“ direkt über den Browser als Demo zur Verfügung zu stellen. Eigentlich eine geniale Idee!

Neue Zahlen belegen den Misserfolg von Google Stadia

Stephen Totilo von Axios hat mit Jack Buser, Director of Game Industry Solutions bei Google Cloud, gesprochen und eine ernüchternde Antwort erhalten.

Wir bieten diese Streaming-Option nicht an, weil sie an Stadia selbst gebunden war. Als wir beschlossen haben, mit Stadia nicht weiterzumachen, konnte diese Art von [Business-to-Business-]Angebot leider nicht mehr angeboten werden.

Das heißt, Spiele im Browser werden wir zumindest von Google in Zukunft wohl nicht mehr sehen.

Tatsächlich soll die vorhandene Cloud-Infrastruktur aber bald einen anderen Zweck erfüllen. Google sieht sich als der perfekte Ansprechpartner für Gamestudios, die sogenannte „Live Services“-Spiele entwickel, die also über längere Zeit mit Updates versorgt werden und etwa Server für einen Multiplayer anbieten.

Derzeit vertrauen wohl schon Ubisoft, Niantic und Unity auf diese Dienstleistung. „Bei Google Cloud sind wir am besten, wenn wir anderen dabei helfen, diese Dinge zu bauen, und nicht unbedingt für uns selbst“, so Buser.

Hier lebt die Stadia-Technologie jetzt für uns nutzbar weiter

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