Google Maps entwickelt sich zum Kaufkriterium für zukünftige Autos und bringt sogar Android mit in moderne Fahrzeuge. Die Hintergründe sind nachvollziehbar.

Die ersten Fahrzeughersteller setzen für das Betriebssystem in ihren Autos auf eine ganz neue Software. Statt eine proprietäre Lösung zu verwenden, die schon ab Marktstart hemmungslos veraltet, schwer zu pflegen ist und grundsätzlich viel Geld kostet, kommt Software von Google zum Einsatz. Polestar (Volvo) ist eine der bekannteren Namen, die zukünftig auf Android setzen. Warum das so ist, dafür gibt es einen sehr leicht zu verstehenden Hintergrund.

Google Maps eigentlich unverzichtbar?

Die Leute von Volvo führen an, dass sie unbedingt auf die Daten von Google Maps zugreifen wollen. Oder besser gesagt, wollen sie diesen Datenreichtum ihren Kunden bereitstellen können. Neben der gute Stauvorhersage und dem großen Schatz an Daten und Infos zu POIs, sind auch die verfügbaren Daten für Elektroautos besonders interessant. „Es geht nicht mehr um Reichweitenangst, sondern um Ladungsangst. Google Maps bietet detaillierte Informationen zu Ladepunkten.“

Google wirft man immer wieder vor, sie hätten in vielen Bereichen ein Monopol. Was im Grunde auch stimmt, doch dieses Monopol wurde mit schlichtweg guten Produkten realisiert. Es dürfte spannend zu sehen, wer in Zukunft auf Google überhaupt verzichten kann. Letztlich kann Google Maps zukünftig sogar bei Autos ein Kaufkriterium sein.

Autocar

Android im Auto: Polestar demonstriert das Google-Betriebssystem für Autos

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

Hinterlassen Sie bitte einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.