Bislang haben wir in Google Maps vorrangig ausgewählt, ob eine Route schneller oder vielleicht kürzer ist. Zukünftig möchte Google allerdings ein paar mehr Möglichkeiten anbieten und den heutigen Ansprüchen gerechtwerden. Dazu integriert Google eine neue Navigationsart, welche sich an der bestmöglichen Ökologie ausrichtet. Hierfür soll der berühmte CO2-Wert eine wichtigere Rolle spielen.

Was passiert also? Google Maps bietet zukünftig alternative Routen an, die für die Umwelt besser sind. So eine alternative Route kann zwar einen längeren Weg bedeuten und länger dauern, aufgrund anderer Gegebenheiten wie weniger Verkehr oder Neigung dennoch besser für die Umwelt sein. Im Beitrag zum neuen Feature heißt es sogar, dass die ökologische Route automatisch bevorzugt wird, wenn sie nicht zu stark von der schnellsten Route abweicht.

Ökologische Routen und Umweltplaketten

Es sei allerdings auch kein Problem, die CO2-Routenplanung abzuschalten, erwähnt Google. Zunächst startet diese Neuerung mal wieder im amerikanischen Gebiet, während man die globale Expansion bereits in Vorbereitung hat. Grundsätzlich hat man die wichtigsten Daten längst und den Rest berechnet eine künstliche Intelligenz.

Außerdem soll in Google Maps demnächst ein Warnhinweis auftauchen, wenn eine Route durch eine „Low-Emission-Zone“ führt, die es in Großstädten immer häufiger gibt. Dieses Feature sei bereits für Juni auch zur Einführung in Deutschland geplant. Bei uns sind es die Umweltplaketten, die Google Maps zukünftig berücksichtigt.

Zu guter Letzt plant Google die Umsetzung einer umfangreicheren Routenplanung, die dann auch den Vergleich mit anderen Transportmitteln ermöglicht. Hierfür kommen ebenfalls Faktoren wie die Umweltbelastung zum Einsatz, anhand der Nutzer dann seine gewünschte Navigation wählt. Es handelt sich um ein Feature, das demnächst weltweit an den Start geht.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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5 Kommentare

  1. Typischer Herbert-Kommentar, alles was mit Umweltschutz zu tun hat, ist natürlich schlecht.

    Für mich hört sich das ganz gut an, nicht unbedingt zum CO2 einsparen, sondern um rote Ampeln und damit Stadtverkehr besser zu vermeiden. Bis jetzt haben Navis z.B. hier in Hamburg gerne bei der Stauumfahrung durch die Stadt geleitet, sodass man am Ende vielleicht 10 Minuten gespart hat, dafür aber ständiges Stop-and-Go an Ampelkreuzungen.

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