Strom und Kraftstoffe werden immer teurer, außerdem könnten es zunehmend knappe Güter werden. Google hat deshalb für seine Karten-App ein spannendes Feature integriert, das auch endlich in Deutschland verfügbar ist. Diesmal geht es um die Effizienz bei der Navigation.

Schon etwas länger war bekannt, dass Google für Maps eine Möglichkeit bieten will, damit der Nutzer ganz automatisch auf effizientere Routen zurückgreifen kann. Diese optionalen Routen werden in der Regel etwas mehr Zeit beanspruchen, sollen im Gegenzug dafür den Geldbeutel schonen.

Für diese Funktionen hat Google unheimlich viele Daten vorliegen.

Einerseits hat Google viele Daten von den Straßen direkt. Man zeichnet viele Informationen mit den Street View-Autos auf. Aber auch wir Nutzer liefern an Google unheimlich viele verwertbare Daten. Google Maps gehört zu den Produkten, wo sich dieser Datenaustausch für uns lohnt.

Google weiß durch unser Bewegungsprofil sehr genau, auf welchen Straßen zum Beispiel vermehrt mit Stop & Go zu rechnen ist. Dadurch ist aber zusätzlich bekannt, welche Straßen eher frei sind, was für die energieeffiziente Fortbewegung besser ist.

Für die neuen Routen mit grünem Blatt-Symbol führte Google außerdem noch ein weiteres Feature überraschend ein. Nutzer können hinterlegen, mit welchem Motortyp sie unterwegs sind. Dadurch kann Google Maps seine Routenvorschläge zusätzlich optimieren.

Google Maps Öko Einstellungen

So soll es Google Maps möglich sein, Routen für die Navigation vorzuschlagen, die einen niedrigeren Energiebedarf haben. Wie erwähnt, werden diese in der Regel etwas länger dauern. Google verspricht aber „weniger Steigungen, weniger Verkehr und konstante Geschwindigkeiten“.

Co2 Route Google Maps Screenshot

Übrigens können die optimierten Routen variieren. Suche ich dasselbe Ziel zu einer anderen Uhrzeit, könnte eine der anderen Routen effizienter sein. Dabei ist möglich, dass sogar die schnellste Route aufgrund der Verkehrslage die effizienteste Wahl ist. Bei der Strecke auf dem Screenshot waren bis zu 22 Prozent weniger Energie notwendig.

Zum Zeitpunkt des Artikels gibt es die neuen Öko-Funktionen nur in Handy-Apps.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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