Smartphone-Apps sind heute oft das Allheilmittel, weil man damit viele Funktionen auf nur einem Gerät hat. Dazu gehört natürlich auch die Navigation. Schon seit vielen Jahren laufen Apps wie Google Maps ganzen Spezialgeräten den Rang ab. Doch dabei wird vergessen, dass echte Navigationssysteme womöglich mehr drauf haben und für Vielfahrer die bessere Lösung sind. Weiß man jedenfalls bei Stiftung Warentest zu berichten.

Dort hat man nach einem Test ganz klare Empfehlungen. Für den „Schnellstarter“ sind die Apps optimal, auch weil sie oftmals keine Extrakosten verursachen. Jedenfalls dann, wenn man für den Kartendownload genügend Datenvolumen zur Verfügung hat. Echte Navigationsgeräte bieten hingegen unter Umständen größere Displays, haben die Karten direkt auf dem Gerät und brauchen abseits von Echtzeitinformationen kein Internet.

Navigieren mit dem Smartphone: Es gibt viele gute Apps

Garmin und TomTom konnten den Vergleich mit ihren aktuellsten Geräten für sich entscheiden. Sie bieten die beste Navigation, wozu natürlich Routenführung, grafische Anzeigen und Sprachansagen bewertet worden sind. Noch vor Google Maps liegt eine andere App, nämlich die von TomTom mit den kostenpflichtigen TomTom-Services. Der Navi-Spezialist biete die besten Stauinformationen. Google Maps reiht sich knapp dahinter ein, aber noch vor Apple Karten und anderen Apps.

Ein gutes Testurteil erhalten aber auch die Apps Sygic, Waze, NNG iGo und TomTom AmiGo. Die entscheidenden Unterschiede liegen im Detail. Google Maps hat zum Beispiel einen vergleichsweise hohen Datenverbrauch und konnte sich vor allen Dingen deswegen nicht gegen das kostenpflichtige TomTom Go als Testsieger durchsetzen. Grundsätzlich ist die Auswahl an guten Navigations-Apps für niedrige Kosten heute sehr groß.

Hier nur eine populäre Auswahl:

Gerne in die Kommentare damit, welche Apps oder externe Lösungen ihr bevorzugt!

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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15 Kommentare

  1. Ein weiterer Beweis, dass Stiftung Warentest keine Ahnung hat. Für die Kosten von TomTom kann ich viel Datenvomumen kaufen.

  2. @Thorsten G: Also für 1,10€-2€ pro Monat bekomme ich nicht all zu viel Datenvolumen. Mehr kostet die TomTom App im Monat nicht.

    1. Ich finde und ssge dazu dass TomTom einen sehr schlechte Menüführung hat das habe ich heute wieder Erlebt, (TomTom für Lkw) da ist Garmin 10mal besser.

  3. Oje, die Stiftung Warentest…
    Für mich ist Google Maps die beste Navigationssoftware. Zumindest seit Garmin Navigon platt gemacht hat.
    Aber es ist halt auch alles Geschmacksache.

  4. Ich muss ehrlich sagen, dass ich Google Maps seit der Öffnung von Android Auto nicht mehr verwende. Sygic bietet mir mehr Funktionen, gerade die geltenden Geschwindigkeitslimits sind die mich der ausschlaggebende Punkt. Auch die grafische Darstellung gefällt mir bei Sygic und TomTom mehr. Die Navigationsfeatures von Google haben sich seit Jahren nicht weiterentwickelt, selbst Apple bietet mittlerweile eine bessere Alternative.

  5. Google Maps war gut, tritt aber seit Jahren auf der Stelle. Entwickelt sich nicht wesentlich weiter. Wirkt so als hätten sie es nicht nötig. Denn sinnvolle Ergänzungen wie Anzeige der zulässigen Höchstgeschwindigkeit etc. findet bei Google Maps leider nicht.

  6. Benutze Google Maps jeden Tag beruflich und kann nur sagen das es noch weit weg von Tom Tom und anderen Navis ist , schlägt Umwege vor ändert die Route selbstständig und selbst Waldwege sind kein Hindernis für Google maps

  7. Vielfahrer nutzen in der Regel das im Auto eingebaute Navi.
    Sygic und TomTom sind unverschämt teuer, und bieten keinen Mehrwert gegenüber Apps auf dem Smartphone. Die Smartphone Apps punkten dafür mit der besseren Stauwarnung.
    Ein Navi ist nur so gut wie das Kartenmaterial aktuell ist.
    Aber was hat Garmin dabei verloren? Die haben gar keine Geräte für PKW, und die Navigation mit Garmin Edge ist, gelinde gesagt, etwas dürftig. Und die Navigation mit deren Smartwatches kann man nun wirklich nicht zur Navigation nutzen.
    Ich bin mit Maps immer gut zum Ziel gekommen, im Auto und auch als Fußgänger.

  8. Was für ein schwachsinniger Test. SW hat damit wieder mal bewiesen wie wenig an Ahnung dort vorhanden ist.

    Wir fahren gut 10.000 km im Jahr allein Langstrecke und im Ausland (Deutschland, Belgien, Niederlande, Frankreich, Spanien, Andorra) und werden definitiv weder GoogleMaps noch Waze jemals wieder nutzen. Grotten schlecht. Beide!

    ‚Sygic‘ ist schon echt OK, aber eben mit Kosten verbunden.

    Das kostenlose ‚Here we Go‘, mit sehr gutem und immer sehr aktuellem Kartenmaterial, ist leider in den Funktionen eindeutig zu minimalistisch.

    Die wirklich besten Erfahrungen haben wir mit dem komplett kostenlosen und auf OpenStreetMaps beruhenden ‚Magic Earth‘ gemacht.

    Kann ich nur jedem empfehlen mal zu testen.

  9. Schön mal Werbung machen :D :D
    Ich bleibe bei Maps, wieso soll ich 300€ für ein billiges TomTom Navi ausgeben, das man dauernd aktualisieren muss :D :D.
    Viel Spaß an die Dummen die das tun….

  10. Sygic ist meine erste Wahl, allerdings haben die gerade mit der Kartendetaillierung übertrieben, man kann Straßen und schlechte Wege kaum unterscheiden und es auch nicht einstellen. Als teuer sehe ich es nicht an, kostet einmal und gut ist.

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