Ich weiß ja nicht, wie es bei euch aussieht, aber dank Online-Semester und allen anderen geltenden Kontaktbeschränkungen verbringe ich aktuell nicht unwesentlich viel Zeit in virtuellen Konferenz-Tools. Ob Zoom, WebEx oder Microsoft Teams – diese Software muss weit mehr leisten als nur Übertragung von Bild und Ton, um das direkte Miteinander digital irgendwie überbrücken zu können.

Preis: Kostenlos

Auch ein Seminar in Google Meet steht mir noch bevor. Und in genau dieser Google-Lösung wird ab sofort ein Feature eingeführt, das es ein bisschen besser verschmerzen lässt, dass man sich nicht gegenüber sitzen kann. Auf Knopfdruck kann man bald nämlich mit einem entsprechend beschrifteten Button die Hand heben, um zu signalisieren, dass man etwas sagen möchte. Das soll helfen, nicht den Flow des Sprechenden zu unterbrechen oder jemandem ins Wort zu fallen.

Google Meet: Moderator kann Fragen der Reihe nach beantworten

Betätigst du den Button, bekommt der Moderator in der Vorschau deiner Kamera angezeigt, dass du das getan hast. Das geht mit einer akustischen Benachrichtigung einher, wenn er sich gerade in einem anderen Tab zur Präsentation befindet.

Praktischerweise wird dem Moderator in chronologischer Reihenfolge angezeigt, wer die Hand gehoben hat, sodass er die Personen fair der Reihe nach drannehmen kann. Alternativ kann er alle Hände oder nur die einer bestimmten Person wieder herunternehmen.

Nicht für Einzelnutzer-Accounts

Ab dem 17. November soll das „Raise hand“-Feature verteilt werden, aber nicht für Nutzer mit persönlichen Google-Accounts. Die Corona-Krise zwingt Google dazu, seine Meet-Software stärker in den Fokus zu rücken und Features anzubieten, um mit der Konkurrenz auf einem Level zu sein.

Google Meet bekommt Layout im Zoom-Style mit bis zu 16 Teilnehmern

(via)

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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