Google hatte schon einige gute Einkäufe getätigt, eine der besten Entscheidungen war YouTube. Doch fast hätte ein anderes Projekt diese Idee durchkreuzt.

Google steht in den USA vor Gericht, deshalb kommen interne Dokumente früherer Tage ans Tageslicht, die mehr über die damaligen Pläne verraten. Noch zwei Jahre vor dem Release von Android hatte man bei Google nämlich andere Pläne, der Konzern plante eigentlich eine eigene mobile Kamera. Damit wollte Google wohl die Camcorder auf einen neuen Stand bringen, nur wenige Jahre vor dem Durchbruch der Smartphone-Kameras.

Flip wäre fast Googles erste Hardware-Niederlage geworden

Googles eigener Kamera kam YouTube dazwischen. Man entschied sich letzten Endes zum Kauf der Videoplattform, statt das Engagement im Bereich von Kamera-Hardware auszubauen. Flip erschien dann zwar dennoch, nur nicht unter dem Dach von Google. Flip war eine kleine Kamera mit USB-Anschluss, die den Upload zu YouTube auf damals recht unkomplizierten Weg ermöglichte.

Was wäre wohl geworden, hätte sich Google eher für Camcorder entschieden und YouTube einem anderen Käufer überlassen? Nur ein Jahr nach Gründung ging YouTube an Google, schon 2005 kaufte Google das damals noch in den Kinderschuhen steckende Android.

The Verge

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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