Im Ersteindruck schildern wir die optische und haptische Anmutung der neuen Pixel 6-Smartphones, die Google noch im Oktober ins Rennen schickt.

Eigentlich verzichte ich auf derartige Beiträge schon seit einigen Jahren, doch diesmal bietet sich ein Unboxing bzw. erstes Hands-on an. Außerdem stecken dahinter Regeln, die uns der Hersteller für die Testgeräte auferlegte. Google hat mit den neuen Pixel 6-Smartphones nämlich jeden Stein umgedreht und im Vergleich zum Pixel 5 wirklich alles verändert. Leider auch nicht alles nach meinen Wünschen, weil das kleinere Pixel 6 ein doch recht großes 6,4″ Display besitzt und vergleichsweise riesig ausfällt.

Es sieht nicht nur anders aus, das Pixel 6 fühlt sich komplett anders an und liegt ganz neu in der Hand. Nun aber wieder mehr wie konkurrierende Geräte – das übliche Glas-Metall-Sandwich. Hochwertiger als das Pixel 5 ist das neue Modell durchaus, wobei die Verarbeitung bei den Geräten aus dem Vorjahr schon in Ordnung war. Das Pixel 6 ist dicker und klobiger, weil es größer ist, eine mächtigere Kamera mitbringt und einen auf 4600 mAh gewachsenen Akku. 5.000 mAh gibt es im Pro.

Viel ist vom letzten Pixel nicht mehr übrig

Uns liegt das Pixel 6 Pro in „Sorta Sunny“ auf dem Tisch:

Mit seinem Vorgänger hat das Pixel 6 nicht mehr viel gemeinsam:

Ja, für mich ist das schon ein harter Übergang, nachdem ich das Pixel 5 jetzt gut ein Jahr verwendet habe.

Google setzt auf unterschiedliche Designs: Eckig oder rund?

Mir ist nach wenigen Minuten nur noch klarer geworden, dass es kein kompaktes Pixel mehr gibt. Ich kann jetzt nicht mehr bequem mit einer Hand tippen, das Glasgehäuse liebt Fingerabdrücke und ist aalglatt in der Hand. Dafür ist die Rückseite extrem „eye catching“, wenngleich der Kamerabuckel tatsächlich monströs ist. Ob das im Alltag stört, kann ich aber mit Sicherheit erst nach ein paar Wochen sagen.

Ein mächtiger Kamerabuckel, kein Vergleich zum Vorgänger:

Leider ist der Bereich der Kamera auch ein heftiger Staubmagnet, dort sammelt sich alles an Staub aus den Hosentaschen:

Sie sehen sich ähnlich, aber die beiden neuen Pixel 6-Modelle sind doch unterschiedlich. Im großen Pro verbaut Google nämlich ein Curved-Display, das an den länglichen Seiten leicht gebogen ist. Dadurch wirkt es in der Hand viel weicher. Außerdem sieht es in der Frontansicht runder aus, während das reguläre Pixel 6 mit seiner eher eckigen Ansicht schon sehr an einige Samsung-Modelle erinnert. Was sicherlich kein Zufall ist, weil Samsung wohl das Display liefert.

Während das Pixel 6 ziemlich eckig daherkommt…

…ist das Pixel 6 Pro mit mehr Rundungen und weniger Displayrand ausgestattet.

Schnelleres Laden, aber ohne Netzteil im Gepäck

Mein erster Eindruck nach den ersten Stunden ist geteilt. Google hat der Rückseite ein wirklich starkes Design verpasst, das Zusammenspiel mehrerer Farbtöne gefällt mir gut. Aber Glas und Metall, das wirkt hochwertig und zerbrechlich zugleich. Ich störe mich außerdem an der Größe der Geräte, das Format des Pixel 5 sagte mir mehr zu. Übrigens: Google legt den neuen Smartphones tatsächlich kein Ladegerät in die Verpackung.

Pixel 6 und Pixel 6 Pro vorgestellt: Diesmal macht Google ALLES anders

Zum Abschluss ein wirklich hässliches Detail, was wohl mit der 5G-Funktechnik zusammenhängt. Beim Pixel 6 Pro ist im oberen Bereich der Rahmen in Farbe der Rückseite, was mir jedenfalls nicht so zusagt:

Im folgenden Testbericht werde ich mehr über die Geräte direkt verraten. Wie sich die neuen Features schlagen, was die neue Kamera auf dem Kasten hat und ob Google Tensor eine spürbare Bereicherung für den Alltag ist.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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1 Kommentar

  1. Lieber Herr Fischer,
    ich bin seit geraumer Zeit ein stiller Leser Ihrer Seite. Danke für Ihre Arbeit an dieser Stelle.
    Ich freue mich auf die ausstehenden Tests. Selber bin ich Pixel-Nutzer der 2. Stunde. Begonnen habe ich mit dem 3 XL (es war toll!). Das 4er Pixel habe ich ausgelassen – da war ich sicher nicht allein. Dann kam das Pixel 5, von dem ich eines aus der 2. Serie ergattern konnte. Mit dem Formfaktor des P5 bin ich bis heute äußerst zufrieden! So etwas kompaktes gab es seit Jahren nicht mehr. Und die tolle Kamera, der einwandfreie Akku etc. pp. Als „Pixel-Fan“ habe ich nun mit Spannung auf das P6 gewartet und jedwede Vorabinfo in mich aufgesogen. Das P6 Pro wäre meine Wahl (Kamera…) – allerdings schreckt mich die Größe von 6,7″ etwas ab – Sie als P5-Nutzer können das sicher verstehen. Man konnte sich so in die 6″ des P5 verlieben… Heul… Ich warte mit hohen Erwartungen auf Ihren nächsten Test zum P6/P6 Pro. Weiter so. MfG

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