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Google Reader: It’s all about the money

Denny Fischer

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am

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Der Google Reader wird am 01. Juli dichtgemacht und das trotz vieler Nutzer, was offenbar wiedermal ausschließlich am Geld liegt. Man muss ja kein Insider sein, um zu wissen, dass Google mit dem hauseigenen Google Reader eigentlich kein Geld verdienen kann. Wie auch, es gibt keine Werbung und als „Profi-Tool“ dürfte die angepeilte Nutzerschaft sich wohl auch kaum für Werbung interessieren. So bleibt als Lösung nur die Schließung des Dienstes, die am 01. Juli passieren wird.

Es gibt zwar haufenweise Petitionen aber die sind irgendwie total überflüssig, denn Google dürfte daran wenig interessiert sein. Wie Nick Baum (ehemaliger Produktmanager des Readers) jetzt gegenüber All Things D meint, ist die Schließung des Google Readers tatsächlich nur vom Geld abhängig. Auch wenn der Dienst ein paar Nutzer hat, so spielt er kein Geld ein und ist damit völlig unnütz für Google. Der Dienst hätte eigentlich nur eine Chance, wenn er 100 Millionen oder mehr Nutzer hätte, damit Google ihn nicht einfach so dicht macht.

Baum fügt hinzu, dass irgendwann in dem Bereich jemand ein erfolgreiches Modell auf die Beine stellt und Google erst dann wieder zuschlagen wird.

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(via MobileGeeks)

2 Kommentare

2 Comments

  1. Ulrich

    25. März 2013 at 18:29

    „Ein paar Nutzer“ ist wohl etwas untertrieben. Immerhin ist der Reader ein wesentlich stärkerer Referrer als z.B. Google+.

    Spielen andere Dienste wie Chrome, Bildersuche, Google News etc. denn Geld ein? So gesehen könnte Google so ziemlich alles außer seiner normalen Suche einstellen.

    • dennyfischer

      dennyfischer

      25. März 2013 at 18:57

      Google News hängt ja mit dem Marktführer für Suche zusammen, man stärkt damit also die Seiten, die Google die Werbekunden bringt.

      Der Google Reader bringt ja nicht mehr Klicks an sich, sondern ist ja nur eine Zusammenfassung.

      Mit Chrome stärkt man ja direkt die eigenen Dienste, da Google die Standardsuche usw. ist.

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