Google hat für seine Telefon-App bereits das nächste kleine Update parat und es geht ein Thema an, das eigentlich kaum der Rede wert ist und dennoch Nutzer weltweit verärgert. Mit dem Update, das wohl serverseitig ausgeliefert wird, geht man endlich das Problem mit dem automatischen Wechsel ins Querformat an.
Irgendwie macht es keinen Sinn, dass die Telefon-App bei aktiven Anrufen in die horizontale Ansicht wechselt, wenn man das Telefon zu schräg hält. Doch genau das macht die App leider. Will man dann eine Taste auf dem Bildschirm drücken, ist alles an einer anderen Position. Irgendwie nervig.
Querformat ist neu und nervig
Im Querformat nutzt die App ein zweispaltiges Design: Links werden Kontaktinformationen und Calling Cards (Anruferansicht) angezeigt, während sich rechts die Steuerelemente befinden.
Google reagiert auf diesen Umstand und auf die Kritik dazu, mit der Einführung einer neuen Option. Die neue Funktion verhindert, dass die Benutzeroberfläche während eines Telefonats automatisch in das Querformat wechselt, wenn das Smartphone gedreht oder schrägt gehalten wird.
Die Neuerung richtet sich primär an Nutzer, die die systemweite automatische Bildschirmrotation aktiviert haben, aber ein ungewolltes Kippen der Anzeige beim Telefonieren vermeiden möchten. Ich gehöre auf jeden Fall dazu und bin kein Freund der horizontalen Ansicht des Anrufbildschirms.
Google führt neue Hochformat-Option in der Telefon-App ein
Nutzer finden die neue Option, sie ist automatisch aktiviert, in der Telefon-App unter dem Pfad: Menü (drei Balken) > Einstellungen > Anzeigeoptionen > „Porträtmodus bei Anrufen aktiviert lassen“. Wenn sie denn verfügbar ist, denn die Verteilung hat wohl gerade erst begonnen und wird serverseitig bereitgestellt, also nicht mit einem speziellen App-Update.

Dass der Nutzer nun das Hochformat als Standardeinstellung festlegen kann, ist eine Korrektur durch Google für ein Verhalten, das von vielen Anwendern fälschlicherweise als technischer Fehler wahrgenommen wurde. Schon kurios, dass es so ein Feature überhaupt in die App geschafft hat und nicht intern schon auf genügend Kritik gestoßen ist.
