Google muss und will den Gewinn aus Verkäufen von Apps via Google Play erhöhen. Für sich selbst erhöhen, selbstverständlich. Entwickler müssen jetzt aber keine Angst haben demnächst durch ihre Verkäufe weniger Geld als bisher zu erzielen, sondern die Provider werden sich auf weniger Gewinn einstellen müssen. So gehen bei dem Verkauf von Apps 30 Prozent […]

Google muss und will den Gewinn aus Verkäufen von Apps via Google Play erhöhen. Für sich selbst erhöhen, selbstverständlich. Entwickler müssen jetzt aber keine Angst haben demnächst durch ihre Verkäufe weniger Geld als bisher zu erzielen, sondern die Provider werden sich auf weniger Gewinn einstellen müssen. So gehen bei dem Verkauf von Apps 30 Prozent des Umsatzes an Google, 70 Prozent an den Entwickler. Doch werden Apps via Mobilfunkrechnung also Carrier-Billing bezahlt, dann bleiben Google von den 30 Prozent schlussendlich nur 5 Prozent übrig, der Rest geht an die Provider.

Das war offenbar das Mittel um die Provider zu locken diese Art der App-Bezahlung für Android-Nutzer anzubieten. Doch Google will jetzt nachverhandeln, denn mehr muss für den Konzern selbst übrig bleiben. So will man die 30 Prozent der über Mobilfunkrechnung bezahlten Umsätze 50:50 aufteilen, sodass die Kuchen für Provider und Google gleich groß sind. Das würde einen entscheidenden Unterschied nach sich ziehen, nämlich einen deutlich höheren Gewinn für Google durch App-Verkäufe.

Nachvollziehbar ist dieser Schritt so oder so, da Android im Prinzip Google kein Geld einbringt. Es wäre also eine gute Möglichkeit den durch Apps generierten Umsatz etwas anzukurbeln.

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(via Business Insider, Caschy)

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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