Es ist ein Jahr her, dass Google sein Project Starline – nicht zu verwechseln mit Elon Musks Bemühungen namens Starlink, jede Ecke der Welt mit dem Internet zu verbinden – gezeigt hatte. Hinter dem Namen versteckt sich eine nach Science Fiction anmutende Telefonkabine, die das Gegenüber mehr oder weniger dreidimensional projiziert, anstatt es nur auf einem flachen Bildschirm darzustellen.

Während Starline zunächst nur bei Google intern zum Einsatz kam, werden die Kabinen nun auch bei ersten Partnerunternehmen errichtet, so etwa bei Salesforce, WeWork, T-Mobile und Hackensack Meridian Health. Noch in diesem Jahr wolle Google damit beginnen, „Prototypen in ausgewählten Partnerbüros für regelmäßige Tests zu installieren“, heißt es im offiziellen Blog.

Google denkt nicht nur an Unternehmen, sondern auch an Ärzte

Prinzipiell soll Starline nicht nur die Art, wie wir arbeiten, verändern. Auch zum Beispiel im medizinischen Bereich, etwa für Sprechstunden mit seinem Arzt, könnte die Technologie neue Möglichkeiten eröffnen.

Ganz gleich, ob Sie einem Kollegen eine Präsentation halten oder sich einfach nur zu einem Kaffeekränzchen hinsetzen, wir möchten, dass sich das Erlebnis bei Project Starline so natürlich anfühlt, als säße die Person im selben Raum wie Sie. Ganz allgemein möchten wir es Arbeitskräften ermöglichen, sich bei der Zusammenarbeit aus der Ferne angeregt und produktiv zu fühlen. Wir freuen uns darauf, im nächsten Jahr mehr darüber zu berichten, was wir aus unserem Early-Access-Programm gelernt haben.

Bis Starline, wenn überhaupt, flächendeckend eingesetzt wird, könnte noch einige Zeit vergehen. Frühestens 2024 rechnen Experten damit. Aktuell kostet eine Kabine im aktuellen Prototyp-Status mehrere 10.000 Dollar – definitiv kein Schnäppchen. Könntet ihr euch vorstellen, euch in so eine Kabine zu setzen?

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