Joyn hat für die Promotion einer Serie eine ganz besondere Idee gehabt, der Streamingdienst hat fremde Smartphones per Ultraschall ferngesteuert. Für den betroffenen Nutzer nicht hörbar, konnten die Macher der Videos die Geräte der Betroffenen „aus der Ferne“ steuern und somit einen Anruf ausführen. Plötzlich war ein Facetime-Anruf aufgebaut, der die betroffenen Passanten sichtlich überraschte. Ultrasonic-Hacking ist seit einiger Zeit bekannt und scheint zu funktionieren.

Hack per Ultraschall

Man hat zur Entwicklung dieser Methode ungefähr ein Jahr benötigt, um sie für diese Werbevideos verwenden zu können. In diesem Fall ist eine Bushaltestelle entsprechend ausgerüstet, damit die Ultraschallsignale an die Smartphones der Passanten weitergeleitet werden können. Tatsächlich scheinen auch aktuellere Smartphones diese Schwachstelle noch mit an Bord zu haben. In erster Linie kann man mit den Sprachbefehlen Smartphone-Funktionen ausführen, ohne dass Angegriffene davon etwas hören können.

Und abgesehen von der Technik an sich, ist das doch eine interessante Idee für eine Serie zu werben:

via wuv

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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