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HTC schaut optimistisch in die Zukunft, obwohl die Konkurrenz mit „nuklearen Waffen“ kämpft

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Wenn sich Konzerne wie Apple und Samsung streiten, dann können dabei schon exorbitante finanzielle Summen entstehen, die dann auch nur von Unternehmen in dieser Größe getragen werden können. Und wenn sich die beiden Unternehmen mehr oder weniger nur ein paar blaue Flecken zufügen, dann kann dies für einen kleineren Hersteller wie HTC schon mächtig an die Substanz gehen. Eventuell waren auch die Klagen von Apple ein Grund dafür, warum der taiwanische Hersteller im letzten Jahr ziemlich spürbar schwächelte.

[aartikel]B004NSUB5E:right[/aartikel]HTC-Chef Peter Chou sieht die Mittel von Apple und Co. als „nukleare Waffen“ an und weiß sich dennoch zu wehren, denn man sieht die Konkurrenz als Chance für sich selbst. Man besinnt sich auf die eigenen Stärken und zeigt keine Angst vor den größeren und vor allem mächtigeren Herstellern, was zumindest lobenswert ist. Zwar klingt Chou hierbei leicht wie ein erst vor Kurzem verstorbener Diktator, allerdings kann man so sinnbildlich die Zerstörungskraft der Vorgehensweise von Apple ganz gut darstellen. Immerhin bezeichnete Steve Jobs einst selbst Android als gestohlenes Produkt und erklärte dem Google OS den „thermonuklearen Krieg“, Aufhänger war hier damals ein Android-Smartphone von HTC.

HTC musste das Jahr 2011 mit einem Gewinnrückgang von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beenden, was mit Android-Smartphones eigentlich kaum möglich ist. Um dies 2012 nicht zu wiederholen, will sich HTC wieder auf die alten Werte der Innovation besinnen. Denn gerade im letzten Jahr entwickelte man unzählig viel Geräte, die sich alle irgendwie ähnelten und man daher nicht nur die Kritiker, sondern auch die potenzielle Kundschaft langweilte.

Erste Geräte werden wir bereits auf dem Mobile World Congress gegen Ende Februar sehen, ich bin gespannt wie sich HTC zurückmelden wird. [via/Quelle]