HTC und Samsung Google Editions nur um Google Play zu pushen?

Warum? – Das dürfte die meist gestellte Frage sein, wenn es um die Sondereditionen des HTC One und Samsung Galaxy S4 geht. Beide Geräte wurden in den letzten Wochen jeweils als Google Edition vorgestellt.

Wenn man es genauer betrachtet, beraubt man mit diesen Editionen (mit Stock-Android) die beiden Flaggschiff-Smartphones um ihre tolle Funktionen, denn die Software für die Infrarotsender ist nicht mit an Bord, die sehr umfangreichen Kamera-Apps sind ebenso nicht dabei, wie auch die durchaus stärker konfigurierbaren Oberflächen Sense und TouchWiz. Pure Google ist sicher für wenige Android-Nerds interessant, für die Masse eher nicht.

Und die wohl beste Antwort auf die einleitend gestellte Frage haben offenbar die Jungs von Digitimes. Die behaupten nämlich, dass Google diese Partnerschaften nur eingegangen ist, um den eigenen Online-Verkauf mehr in Gang zu bringen, um Google Play zu pushen. Dafür holt man sich die Hardware von den Herstellern, packt die eigene Software drauf und kümmert sich um die Produktpflege in Form von Updates.

Offenbar kein Zufall, denn pünktlich vor der Verfügbarkeit der ersten beiden Google Editions wurden auch die Versandmöglichkeiten bei Google Play erweitert, natürlich zunächst nur für US-Kunden. Zudem sind auch die Geräte-Preise alles andere als attraktiv, denn mit weniger Funktionen ausgestattet kosten die beiden Geräte inzwischen mehr oder zumindest nicht weniger als die Originale, wobei das abhängig vom jeweiligen Shop ist.

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(via Android Headlines)

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