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Huawei-Betriebssystem: „Project Z“ soll zwar konkret sein aber noch dauern

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Noch einen weiteren Tag später beruhigt sich das Thema rund um den Huawei-Bann, was für den chinesischen Hersteller erst mal nicht unbedingt eine gute Nachricht ist. Letztlich wird dadurch nur klarer, dass der Konzern im Hintergrund unbedingt eine Alternative zu Android braucht. Bereits am Dienstag gab es Meldungen aus China, dass der Plan B in Form eines eigene Betriebssystems sogar schon weit fortgeschritten sein.

Nur eine Quelle ist natürlich reichlich wenig, kurz darauf kam aus den Kreisen von „The Information“ eine Bestätigung für einen Teil des Berichts. Jedenfalls soll das Betriebssystem, über das schon häufiger in den letzten Jahren berichtet wurde, als „Project Z“ definitiv existieren, nur der Marktstart sei noch nicht so schnell möglich. Es sei „bei weitem nicht fertig“, so die Quelle.

Jetzt für die Welt statt nur für China

Leider und das dürfte besonders weh tun, wird im neuen Bericht wieder Abstand davon genommen, dass das Betriebssystem tatsächlich mit Android-Apps kompatibel sei. Eigentlich sei Projekt Z ausschließlich für den chinesischen Markt konzipiert, doch diesen Plan muss Huawei nun umdenken.

Fraglich bleibt derweil, ob der Konzern mit einem solchen System international noch Erfolg haben könnte. Grundsätzlich müsste man von diesen Geräten abraten, sind sie doch nur bedingt kompatibel mit anderen Systemen und Dienste der US-Konzerne wird man wohl auch nur bedingt anbieten können.

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