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Huawei Mate 10 Pro: Spionagevorwürfe sorgen für Debakel in den USA

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Huawei Mate 10 Pro

Huawei wollte in den USA jetzt richtig angreifen, doch der Deal mit einem Provider platzte kurz vor dem Ziel und das schmeckt den Chinesen gar nicht. Auf ein Übereinkommen zwischen AT&T und Huawei hat die Politik so sehr Einfluss genommen, dass der amerikanische Vertragspartner kurzfristig die Reißleine zog. Es wird kein Huawei Mate 10 Pro bei AT&T geben, was für die Chinesen ein gewaltiger Rückschlag ist. Grund sind Vorwürfe, Huawei würde aufgrund seiner chinesischen Wurzeln über die eigenen Smartphones spionieren wollen.

Richard Yu von Huawei wurde auf der Bühne dann emotional, für seine Verhältnisse schon fast wütend und aufbrausend. Die Präsentation des Mate 10 Pro schloss er mit ein paar persönlichen Worten ab. Am Ende verlieren alle, so Yu in seinem improvisierten Vortrag. Huawei verliert, die Provider verlieren und letztlich auch die Kunden. Klingt alles dramatisch und ist es im Prinzip auch, 90 Prozent der in den USA verkauften Smartphones werden über Provider bezogen. [via TheVerge]

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