Wenn Huawei weiter die Google-Apps anbieten will, muss die Hardware dafür auf einem alten Stand bleiben. Dem P Smart 2020 spendiert man aber mehr Speicher.

Huawei will wieder ein altes Android-Smartphone neu auflegen, um aufgrund der kaum veränderten Hardware die Google-Apps darauf anbieten zu können. Jetzt gibt es erneut einen umfangreichen Leak, diesmal zum kommenden Huawei P Smart 2020. Hierfür setzt man auf den inzwischen alten Kirin 710F, der dafür nun 4 GB RAM und 128 GB Speicher an die Seite gestellt bekommt. Vorn ist ein 6,21 Zoll LC-Display mit Kamera-Notch verbaut, hinten eine 13 MP Kamera mit Tiefensensor.

Huawei muss alte Hardware aufwärmen

Eine weitere Neuerung ist der USB-C-Anschluss, worüber der 3400 mAh Akku geladen werden kann. NFC ist für Google Pay an Bord, Wlan gibt es mit ac-Standard und Dualband, Bluetooth in Version 4.2 und Android in Version 9. Es ist mit einem Preis von ca. 200 Euro zu rechnen, das berichten Winfuture basierend auf ihren Quellen und gemessen an der gebotenen Hardware. Schwierig, damit jemanden ansprechen zu wollen.

Huawei hat es mit solchen Geräten schwer, denn die teilweise veraltete Hardware kann kaum noch überzeugen. Man tut das nur, um in dieser Preisklasse noch die Google-Apps anbieten zu können. Ist auf komplett neuer Hardware dem Hersteller seit fast einem Jahr nämlich nicht mehr erlaubt. Diese deutlichen Spuren hinterlässt das Handelsembargo heute und das dürfte Kunden wie Hersteller schmerzen.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.