Huawei umgeht die Sperre für Google-Apps, in dem auch das neue Huawei P Smart Pro bereits bekannte und daher nicht ganz aktuelle Hardware erhält.

Huawei hat in Europa überraschenderweise in einigen Märkten das neue P Smart Pro eingeführt. Abermals ein neues Gerät dieser Serie, das vierte Modell alleine in diesem Jahr. Zu den Besonderheiten zählen die Popup-Kamera vorn, wie auch die Hauptkamera mit 48 MP Sensor. Ansonsten hat das Android-Smartphone der mittleren Preisklasse (ca. 350€) nicht sonderlich viel zu bieten. Für die Verfügbarkeit der Google-Apps sorgt die relativ veraltete Hardware unter der Haube.

Huawei hat den Hardware-Kreisel angeschmissen

  • 6,59″ FHD+ Display
  • Kirin 710F, 6 GB RAM, 128 GB Speicher
  • 16 MP Popup-Frontkamera
    48 MP Triple-Hauptkamera (Ultra-Weitwinkel, Portrait)
  • 4000 mAh Akku, USB-C

Huawei musste hier nicht wirklich neue Hardware zertifizieren lassen. Alles aus anderen Geräten schon bekannt. Bei dem P Smart Pro handelt es sich quasi um das Gegenstück zum Honor 9X. Und auch das basierte für den europäischen Markt auf schon länger bekannter und daher älterer Hardware. In der Mittelklasse steckt Huawei gerade in einem Kreislauf fest, weil es für tatsächlich neue Hardware aufgrund des anhaltenden US-Embargos keine Google-Apps geben darf.

Bislang gibt es mit dem Mate 30 Pro nur ein brandaktuelles Highend-Smartphone, das Huawei ohne Google-Apps in die Märkte bringt.

 GSAMArena

Wie sich Huawei mit aufgewärmten Smartphones durchmogelt

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.