Huawei-Chef Ren Zhengfei äußerte sich am Montag zur aktuellen Situation rund um die Sanktionen seitens der amerikanischen Regierung und zeigt sich dabei durchaus kämpferisch. Man könne Huawei nicht einfach zu Tode prügeln, verspricht der Chef des Konzerns. Huawei wird aus dieser Phase in ein paar Jahren gestärkt hervorgehen, doch bis dahin muss mit stark rückläufigen Zahlen auf finanzieller Seite gerechnet werden.

Umsätze gehen um zig Milliarden Dollar zurück

In den kommenden beiden Jahren soll der Umsatz um ca. 30 Milliarden Dollar hinter den Vorhersagen liegen, prophezeit Ren Zhengfei mit seinem aktuellen Kenntnisstand. Huawei bestätigt damit offiziell, wie sehr der Hersteller schon aus heutiger Sicht unter dem erst einen Monat lang verhängten Embargo leiden wird. Um 40 Prozent soll der Verkauf der Huawei-Smartphones eingebrochen sein, mit schlimmeren Zahlen ist in Zukunft zu rechnen.

Noch steht offen, ob Huawei nach diesem Sommer überhaupt noch interessante Smartphones anbieten kann. Ist das nicht der Fall, werden die Verkäufe weiter einbrechen und die Marktführung in unerreichbare Ferne rücken. Huawei darf aus heutiger Sicht nicht mehr langfristig mit Google zusammenarbeiten, zukünftige Android-Smartphones in gewohnter Form stehen auf der Kippe.

Ebenso schwierig wird es bei anderen Produkten, Huawei ist weltweit einer der führenden Anbieter für Netzwerktechnologie und beim Thema 5G weltweit stark involviert.

Alle Details: Huawei-Smartphones ohne Google-Apps – Verkäufe brechen ein [Update x47]

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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