Zumindest in Asien hat Huawei einen neuen Weg eingeschlagen und bietet bisherige Windows-Geräte jetzt auch alternativ mit Linux an. Das scheint ein erster Blick auf die Zukunft zu sein, denn Huawei hat mit Microsoft die gleichen Probleme wie mit Google, wenn das US-Embargo anhält und man keine Software-Lizenzen von den US-Konzernen für neue Geräte beantragen darf. Windows ist anders als Android nicht offen und frei verfügbar – ohne Lizenz also gar nicht.

Es gibt noch keine Meldung für die westlichen Märkte, doch auch bei uns sind Matebooks mit Linux in der Zukunft auf jeden Fall denkbar. Huawei setzt in China auf Deepin, eine optisch sehr attraktive Linux-Distribution, die auch weniger versierte Endkunden ansprechen können soll. Außerdem gibt es für die Geräte niedrigere Preise, die entfallenden Lizenzkosten lassen die Matebooks um bis zu 80 Euro günstiger werden.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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