Auf den chinesischen Hersteller Huawei prasselten zuletzt einige Schicksalsschläge ein, für das neue Mate 40 könnte es weitere Konsequenzen geben.

Rund um die kommenden Huawei-Smartphones häufen sich die Fragen. Kann Huawei überhaupt noch die geplanten Geräte bauen, nachdem viele Zulieferer ihre Zusammenarbeit wegen des erweiterten Handelsembargos beenden mussten? Es sollen Bauteile fehlen, außerdem sind Neuentwicklungen kaum noch möglich in Produktion zu geben. Insbesondere bei den Prozessoren, die jährlich verbessert werden, scheint Huawei schon bald einen deutlichen Engpass zu bekommen. Erstmals spürbar beim kommenden Mate 40, so die chinesische Presse.

Huawei gehen die Teile aus, doch man zeigt sich kämpferisch

Chef von Huawei Mobile, Richard Yu, versprach die Mate 40-Serie für „demnächst“. Was erst mal nicht nach einer großen Verspätung klingt, wie sie in den letzten Tagen von einigen Medien prophezeit wurde. Aufgrund der wenigen Leaks konnte man aber davon ausgehen, dass der Marktstart später als geplant passiert. In einem kurzen Video, unterlegt mit emotionaler Musik, verrät Yu, dass die neue Mate-Serie auf jeden Fall kommt. Dazu titelt die Social-Media-Redaktion, dass die „nächste Generation von Huawei Mate schon bald“ erscheint.

Es soll aber schon heute ein absehbares Problem geben, denn die neuen Prozessoren liegen nicht in ausreichender Stückzahl vor. Konnte Huawei die Mate 30-Serie im Vorjahr nach nur kurzer Zeit zu 12 Millionen Einheiten absetzen, scheint das für den Nachfolger eher schwierig zu sein. Es gibt laut chinesischen Berichten nämlich nur knapp 9 Millionen Prozessoren im Lager, der neue Kirin 9000 geht Huawei womöglich zu schnell aus.

Mehr Einheiten können nicht mehr nachproduziert werden, zum 15. September griff das strengere Handelsembargo für Huawei. Kann Huawei nicht mal den chinesischen Markt ausreichend bedienen?

via myfixguide, Weibo

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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