Hyundai hat in den letzten Jahren bereits einige attraktive Elektroautos an die Startlinie gestellt, wird aber ab 2026 noch einmal stärker durchstarten wollen. Genesis geht derweil eigene Wege.
Zuletzt startete von Hyundai der Inster und das kleine Elektroauto konnte sofort überzeugen. Dennoch sind diese kleinen Elektroautos nicht gerade die absoluten Bestseller. In Europa ist die kompakte Mittelklasse beliebt, egal ob als SUV, Limousine oder Kombi. Aber genau in diesem Mittelfeld hat Hyundai nichts „aktuelles“ im Angebot.
IONIQ 3 bleibt nicht der einzige neue Stromer von Hyundai
Das wird man 2026 ändern, wenn der IONIQ 3 an den Start geht. Es wird der neue Bestseller von Hyundai sein und endlich eine Option für die Kunden, die keine Lust auf die Konzernschwester KIA haben. Dort gibt es mit EV3 und EV4 passende Modelle bereits. Beim IONIQ 3 soll es jedoch nicht bleiben, Hyundai hat noch Pläne für die Folgejahre.

Allein innerhalb der nächsten 18 Monate sind fünf „elektrifizierte Modelle“ für Europa geplant. Dazu gehören jedoch nicht allein Elektroautos, man setzt weiterhin auf eine Multi-Antriebs-Strategie. Bis Ende 2027 will Hyundai das gesamte Fahrzeugangebot elektrifiziert haben.
Dass es noch mehr Stromer geben wird, stellt Hyundai gegenüber Medien gerade klar. Neben dem IONIQ 3 erscheinen zwei weitere Modelle im B- und C-Segment, wobei eine SUV-Variante des IONIQ 3 als Pendant zum Kia EV3 wahrscheinlich ist. Nicht zu vergessen ist außerdem der elektrische Staria, den man vor einigen Wochen präsentierte.
Genesis löst sich mit Eigenentwicklungen vom Mutterkonzern
Die im Titel angesprochene Luxusmarke Genesis wird natürlich weiterhin existieren, aber sie darf zukünftig deutlich eingeständiger auftreten und sich von Hyundai lösen. Derzeit entwickelt man sogar eine eigene, maßgeschneiderte Plattform. 2027 will Genesis nicht mehr auf die Plattform von Hyundai setzen, die sich für Elektroautos und auch für Hybride eignet.
Das Hauptziel der Neuentwicklung ist eine spezifische Fahrdynamik mit direkterer Lenkung und einer strafferen Fahrwerksabstimmung, die den Erwartungen von Premium-Kunden mit größerem Budget entspricht. Dabei verlässt man jedoch wieder den Pfad der reinen Elektroauto-Marke, den man zwischenzeitlich mal angestrebt hatte.
