ID.7: Elektro-Limousine von VW kann Versprechen wieder nicht halten

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700 Kilometer mit dem ID.7 sollen möglich sein, aber dafür muss das Akkupack auch verfügbar sein.

Volkswagen hatte den neuen ID.7 ab dem ersten Tag gerne mit einer Reichweite von 700 Kilometern beworben. Heute wissen wir, das war erneut ein Versprechen, welches man zunächst nicht halten kann. Statt uns zu überraschen, werden interessierte Kunden erneut enttäuscht.

Denn zunächst gibt es den neuen ID.7 nur mit einer Reichweite von ca. 615 Kilometern, da anfangs nur der kleinere 77 kWh Akku angeboten wird. Dank effizienterer Motoren ist da eine reale Reichweite von vielleicht 550 Kilometern drin, würde ich dann Stelle jedenfalls mal schätzen.

Der bislang größte Akku der ID.-Reihe kommt später

Der große Akku mit 85 kWh Kapazität, welcher für 700 Kilometer gut sein soll, kommt erst später. Einen Zeitraum nennt VW dafür nicht. Die ersten Käufer können also nur den kleinen Akku wählen und erreichen mitnichten die 700 Kilometer, von denen VW so gerne gesprochen hat.

Zumal VW gar nicht mit WLTP-Angaben arbeitet. Wir wissen nicht, wie diese Reichweitenangaben tatsächlich aussehen könnten. Sind sie exakt so, deutlich drüber oder sehr weit darunter? Vermutlich ist man nah an den finalen WLTP-Werten dran, die reale Reichweite ist also deutlich niedriger.

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12 Kommentare zu „ID.7: Elektro-Limousine von VW kann Versprechen wieder nicht halten“

  1. ergibt ja auch Sinn beim 77kWh Akku und 550km 14kWh/100km, und beim 85kWh Akku und 700km 12kWh/100km. Geht man von 12kWh aus was eigentlich auch unrealistisch ist, hat man mit 77kWh 650km…

  2. klingt wie ein vom eigenen Leben frustrierten Schreiberling. Wenig bis kein sinnvoller Kontext, lediglich unsachliche Kritik und dabei am Thema vorbei

  3. Bei dieser Auswahl hier würde ich tatsächlich den kleineren Akku bevorzugen. Der bedeutet einen kleineren Ressourcen-Rucksack, weniger Anschaffungskosten und ein leichteres = effizienteres = unterhaltsgünstigeres Fahrzeug. Die zusätzliche Reichweite wäre mir egal – selbst ohne Kind und Kegel machen wir nach spätestens 300 km eine Pause, und die ist dann auch meist länger als das Auto zum Laden braucht.

  4. Und wieder dieser Reichweitenunsinn der hinterher nur zu Frust führt. Die Reichweite ist nur auf der Langstrecke relevant. Bei 120-130 km/h erreicht ein 77KW Akku keine 400 km Real.

    1. „ist nur auf der Langstrecke relevant“ – ist eben quatsch. Wir können nicht direkt am Haus laden und müssen daher aktuell gezielt an Ladestationen fahren. Im Sommer ist das noch okay, im Winter mussten wir das dann allerdings schon spürbar häufiger machen und dann kann es je nach Alltag bzw. Distanz zur Ladestation auch durchaus nervig werden. Gerade bei uns sind bislang auch nahezu keine Einkaufsmöglichkeiten oder vergleichbare Ziele mit Ladeinfrastruktur ausgestattet. Da merkt man das auch schon bei reiner Kurzstrecke.

    2. Unser Ioniq 6 schafft das. Ein Model 3 sicherlich auch. VW hat erst gestern den neuen Antrieb für den MEB vorgestellt, der ja den ersten Testfahrten des ID.7 nach zu urteilen auch richtig effizient ist. Ich glaube, dass hier noch einiges an Potential zur Optimierung vorhanden ist und halte das für extrem wichtig

  5. Was die Leute nicht verstehen das reichweite selten one way sind, denn bei Tagesausflügen muss man auch wieder zurück kommen.
    Wenn man Freunde oder Familie in 250km Entfernung besuchen möchte, dort aber keinerlei lademöglichkeit besteht, dann hat man auch 250km rückweg einzukalkulieren.
    doof wenn man dann nach 100km eine halbe bis ¾ Stunden teuer aufladen muss.

    Das ist doch kacke wenn man in einen freizeitpark, museum, Konzert mit der Familie fährt und dann auf dem Rückweg nach nen anstrengenden Tag nochmal zum stop gezwungen wir

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