Maske und FaceID – das passt irgendwie nicht zusammen. Apple reagiert auf die aktuellen Umstände und ändert den Ablauf der Entsperrung etwas.

Seit einiger Zeit gehört ein Mund- und Nasenschutz zu unserem Leben dazu – doch das Smartphone ist natürlich nicht weggegangen. Apples FaceID hat mit den rasanten Entwicklungen etwas zu kämpfen, denn mit Maske im Gesicht funktioniert die komfortable Entsperrung nicht mehr. Zum Glück, sonst würde ich mir auch ernsthafte Sorgen über die Zuverlässigkeit machen.

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Da ich seit letztem Herbst ein iPhone 11 meinen täglichen Begleiter nenne, werde ich mittlerweile jeden Tag mit diesem Problem konfrontiert: Ich trage eine Maske und das iPhone versucht trotzdem, mein Gesicht zu erkennen. Dann dauert es erstmal einen nervigen Moment, bis ich auf die Nummereingabe wechseln darf. Ich könnte FaceID komplett abschalten, aber zuhause – ohne Maske – habe ich mich zu sehr an das Feature gewöhnt. Mit iOS 13.5 findet sich ein bequemer Mittelweg.

Wie Nutzer in der am Mittwoch veröffentlichten iOS 13.5 Beta 3 entdeckt haben, wird anstelle von FaceID die herkömmliche Entsperrung über den Nummerncode priorisiert. Ein Swipe nach oben bringt euch allerdings in die Gesichtsentsperrung, wenn ihr gerade keine Maske tragt. Praktisch ist das vor allem, wenn ihr euer Smartphone zum Beispiel zum mobilen Bezahlen nutzt und ihr gerade gestresst an der Kasse steht.

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Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.