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Kirin 980: Mögliche Details zum Huawei-SoC für Smartphones

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Kirin NPU

Huawei wird seiner Kirin-Reihe endlich ein nötiges Upgrade verpassen, allerdings fallen die Veränderungen teilweise nur geringfügig aus. Erst vor wenigen Tagen war der neue Kirin 710 bekannt geworden, der schneller als sein Vorgänger ist und trotzdem mit der Konkurrenz nicht mithält. Mehr erwarten wir aber für den Kirin 980, der eventuell schon im Herbst den 970 beerben wird. Bis zu 2,8 Gigahertz soll der neue SoC schnell sein, die insgesamt acht Kerne setzen auf eine modernere Architektur.

Die Gerüchte sind anzuzweifeln, denn die genannten Cortex-A77-Kerne existieren bei ARM gar nicht. Im Vergleich zu den alten A73 aus dem Kirin 970 sind aber in Performance und Energieeffizienz ein jeweiliges Plus von geschätzten 40+ Prozent zu erwarten. Wenn wir A76 als Beispiel heranziehen. Wiedermal sind das nur „nette Zahlen“, die sich im Alltag erst mal beweisen müssen. Für weniger aufwendige Prozesse kommen ebenso neue A55-Kerne zum Einsatz, auf die auch Qualcomm setzt.

Auch ob der Kirin 980 wirklich in 7 Nanometer gefertigt wird, muss sich erst mal noch bestätigen. Neben der Hardware muss Huawei aber auch dringend die Software verbessern, die aktuellen Flaggschiff-Geräte hängen in der alltäglichen Arbeitsgeschwindigkeit der Konkurrenz spürbar hinterher. Grundsätzlich schließt Huawei damit aber zum aktuellen Snapdragon 845 auf, sollten sich die Gerüchte bestätigen. Ein erster Kandidat für den Kirin 980 wäre das Huawei Mate 20 im Herbst. [via, Quelle]

8 Kommentare
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8 Comments

  1. Sven

    23. Juli 2018 at 10:04

    Lange nicht mehr so viel Blödsinn gelesen. Auf der einen Seite wird überall gesagt, dass selbst Einsteiger-Smartphones heute schon von der Leistung ausreichen, auf der anderen Seite hier die Geschwindigkeit der aktuellen Highend-Riege zu bemängeln.. Ein Witz. Mein Mate 9 ist bis heute in keiner Situation zu langsam oder träge. Was der bemängelten Software zu verdanken ist, die hier im Artikel als zweiter Punkt aufgeführt wurde. Im Gegensatz zur Konkurrenz hat Huawei es geschafft, Algorithmen zu implementieren, die dafür sorgen, dass die Smartphones auch nach zwei Jahren noch so schnell sind wie am ersten Tag. In der täglichen Arbeitsgeschwindigkeit hängen die Huaweis also keineswegs hinterher. Im Gegenteil. Ich kann jedem, den es interessiert, mit bestem Gewissen garantieren, dass die Geräte weder langsam sind, noch langsam werden. Fakt ist eher, dass der derzeitige Stand der Geschwindigkeit für Smartphones absolut ausreicht und man eher Wert auf Effizienz als auf Geschwindigkeitszuwächse legen sollte. Was meiner Erfahrung nach bei Huaweis nächster Prozessor-Generation auch passieren wird. Kein Mensch braucht mehr synthetische Leistung im Smartphone. Aber zum Beispiel einen Akku, der mehr als drei Tage hält, das wäre Fortschritt.

    • Denny Fischer

      23. Juli 2018 at 10:46

      Mal ein OnePlus 6 oder aktuelles Sony mit einem Huawei verglichen? WELTEN liegen dazwischen. Klar, langsam oder träge sind die Huawei-Geräte sicher nicht, aber auch nicht auf Niveau der Konkurrenz. Und ja, auch weil mir im Alltag ein 400 Euro Gerät reicht, kann ich unzureichende Performance von 600 – 800 Euro Geräten durchaus bemängeln und tue das auch weiterhin. Ich versuche halt zu unterscheiden von dem, was mir persönlich reicht und was die Geräte im halbwegs objektiven Vergleich unterscheidet.

    • Sven

      23. Juli 2018 at 11:09

      Man muss da aber auch wirklich obektiv herangehen und nicht nur mit der subjektiven Geschwindigkeit gegenüber anderen Herstellern vergleichen, sondern auch den jeweiligen Schwerpunkt des Herstellers heranziehen. Während die meisten anderen namhaften Hersteller auf Qualcomm setzen und „nur“ auf Geschwindigkeit (im Werkszustand) achten, machen sowohl Huawei als auch Samsung etwas ganz eigenes. Wie Apple entwickeln und produzieren sie ihre CPUs selbst, wodurch sie in der einmaligen Lage sind, Hard- und Software perfekt aufeinander abzustimmen. Samsung legt dabei Wert auf viele softwareseitige Features, Huawei machen in KI und Langlebigkeit. Wen interessiert da Geschwindigkeit, die sich nur in Benchmarks wirklich messen, aber nicht mehr erleben lässt? Wenn Huaweis so langsam sind und so viel verkehrt machen, warum kaufen sich dann weltweit immer Menschen Produkte von den Chinesen? Vor allem auch, weil die Software nicht hinterher hängt, wie im Artikel behauptet, sondern der Konkurrenz um Meilen voraus ist. Hier wird für 600 € aufwärts eben auch mehr geboten, als nur mehr Kamera. KI, hochwertige Verarbeitung, schnelle Updates (das Mate 9 hat den aktuellen Juli-Patch von 2018) und Langlebigkeit. Das kriegt man für 400 Euro (noch) nicht. Der normale Durchschnitts-Nutzer hat nun mal nicht alle zwei Monate ein neues Phone in der Hand, wie so mancher Tester und Blogger, sondern setzt seine Geräte so lang wie möglich ein. Und gerade hier macht Huawei vieles richtig, Samsung leider nicht mehr so.

      • Denny Fischer

        23. Juli 2018 at 11:33

        Ich rede nicht von Benchmarkergebnissen, sondern von der alltäglichen Nutzung. KI ist halt oft nur Bullshit-Bingo aber wirkt ja offensichtlich ganz gut als Werbemittel. Und nur weil viele Leute etwas kaufen, ist es nicht automatisch gut und richtig. Ganz im Gegenteil, das ist gelebter Kapitalismus in Perfektion. Extrem billige Lebensmittel sind auch nicht gut, nur weil sie von vielen Leuten gekauft werden.

        Ich habe nichts gegen Huawei, bin aber auch nicht mehr bereit alles hart abzufeiern. P20 Pro im Lowlight, das hat man der Konkurrenz voraus. Ansonsten nicht wirklich etwas anderes, außer wirksames Marketing, bunte Farben und eine fragwürdige Geräte-Politik (SoC und Software des P20 Pro im 400 Euro günstigeren Honor 10 zum Beispiel).

        Am Ende zählt, was für dich wichtig ist und wie du damit klar kommst. Wenn ich nach Geräten gefragt werden, sind die Minuspunkte aktueller Huawei-Geräte in meinen Augen die Performance, einfach weil es besser geht. Und die vollgestopfte Asia-Software. Aufgrund des Preisverfalls sind die Geräte aber durchaus zu empfehlen, weil man faire Gesamtpakete bekommt. In Sachen Fotografie ist das P20 Pro immer auf meiner Empfehlungsliste derzeit.

        Bei aller nötigen Objektivität, schreiben wir hier weiterhin sehr persönlich. Wenn ich die Geräte als zu langsam empfinde, sage ich das. Meine Meinung muss ja nicht immer mit deiner oder anderen Nutzern übereinstimmen.

    • Sven

      23. Juli 2018 at 11:51

      Tut mir leid, aber da muss ich widersprechen. Bei Huawei ist KI kein Buzzword, sondern die Innovation, die man bewirbt. Ich schreibe es nochmal: mein Mate 9 ist nach zwei Jahren Benutzung noch so schnell wie am ersten Tag. Ich habe es noch nie auf den Werkszustand zurück setzen müssen (es hat in dieser Zeit auch ein Upgrade auf Oreo mit echtem Treble-Support bekommen), probiere viele neue Apps und Launcher aus, und es rennt noch immer wie nach dem ersten Auspacken und produziert keine Fehler. Ich als Verbraucher, der eben nicht ständig neue Phones in der Hand hat, kann Dir also sagen, dass die Performance absolut stimmt und das Gerät mich noch nie im Stich gelassen hat.

      • Denny Fischer

        23. Juli 2018 at 12:28

        Ich bezweifle auch nicht, dass dein Gerät noch immer schnell läuft. Aber mein Windows 10-PC arbeitet jetzt auch seit über zwei Jahren noch wie am ersten Tag, das aber ganz ohne KI-Bullshit-Bingo ;)… Die Hardware gibt es einfach her, in den Phones der letzten Jahre definitiv. Es braucht halt einfach eine sauber arbeitende und gut optimierte Software. Definitiv aber keinen KI-Quatsch, denn das ist fast nur tolles Marketing.

  2. Bob

    23. Juli 2018 at 11:52

    Persönlich finde ich auch das im Werkszustand mein Samsung und mein Huawei ebenbürtig sind. Nach Monaten der Nutzung muss ich jedoch feststellen,dass das Samsung immer langsamer wird, das Huawei aber gleich schnell bleibt. Das ist schon ne starke Leistung und für mich wichtiger als 0,00001 Sekunden langsamer zu sein als ein Sony, die aus meiner Sich Potthässliche Smartphones herstellen Anno 2010 herstellen. Aber gut, jeder hat so seine eigenen Präferenzen.

    • Denny Fischer

      23. Juli 2018 at 12:20

      Ist aber eigentlich kein Punkt, der explizit für Huaweis Software spricht, sondern ein schon lange Zeit bekanntes Samsung-Problem. Ist halt nur die Frage, wie man sich das gerade auslegen will :P

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