• Moderne Handys sind oftmals viel zu groß.
  • Das sorgt für Schwierigkeiten im Alltag.
  • Meine Telefone sammeln Schrammen wie nie zuvor.

Ja, das klingt auch ein bisschen blöd von mir und ist natürlich mein Fehler. Und dennoch muss ich feststellen, dass das permanente Wachstum der Smartphones der letzten zehn Jahre signifikante Nachteile mit sich bringt. Umso erfreulicher ist es, dass große Marken wie Samsung inzwischen sogar ein paar kleine Schritte zurückgehen, siehe Samsung Galaxy S22.

Ich bin als Nutzer der Pixel-Handys natürlich gestraft, der Wechsel von Pixel 5 auf Pixel 6 war ein großes Ding. Nicht nur technisch. Im Vergleich zum Pixel 5 ist das Pixel 6 ein unhandliches Monster, das Pixel 6 Pro noch viel mehr. Letzteres ist derart groß, dass es für mich sogar das erste Telefon ist, welches ich in der Hosentasche häufiger als nervig groß empfinde.

Kein gutes Telefon für Skinny Jeans

Das Pixel 5 neben seinem Nachfolger:

Mir ist tatsächlich aufgefallen, dass ich spätestens mit Pixel 6 und Pixel 6 Pro alles nachgeholt habe, was mir die letzten Jahre fast nie passiert ist. Ich rede davon, die Telefone immer mal wieder fallen zu lassen. Die beiden Geräte haben in wenigen Monaten derart viele Schrammen gesammelt, das hatte ich bei deutlich über zehn Smartphones in vielen Jahren davor nicht geschafft.

Es geht auch etwas kompakter, bitte

Ich habe Hände, die zu meiner Körpergröße von 1,76 Meter passen. Da ist es wirklich ein Krampf, die aktuellen Google-Handys mit einer Hand bedienen zu wollen. Und da der deutsche Schnitt wohl sogar unter 1,73 Meter liegt, dürfte ich mit meinen Erfahrungen nicht alleine sein. Zumal es weiterhin kaum Alternativen gibt, viele Smartphones in allen Preisklassen sind heute sehr groß.

Mit ähnlichen Bildschirmgrößen geht es etwas kompakter, das merke ich gerade beim OnePlus 10 Pro. Aber ich hätte grundsätzlich gerne wieder, dass wir nicht nur über riesige Displays und auffällige Designs nachdenken. Sondern auch wieder die Benutzung der Geräte im Alltag berücksichtigen und daran Entscheidungen in der Entwicklung abwägen.

Meinung: Google sollte die Pixel-Handys wieder verkleinern

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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4 Kommentare

  1. Habe mein S20Ultra in zwei Jahren nicht fallen gelassen und kam super damit klar. Mein jetziges S22Ultra ist auch nicht zu groß. Es schreibt sich einfacher, Artikel lesen sich unterwegs besser und angenehmer – wer kein großes Handy mag soll sich ein kleines kaufen.

    1. PS: Habe auf meinen Telefonen nur eine hintere Folie von dbrand drauf und kein Case sowie keine Folie auf dem Screen. Bin werktätig und auch sportlich aktiv – noch nie was passiert!

  2. Ach, ihr bedauenswerten Einarmigen Bediener seid wirklich schwer geprüft, mit den euch aufgezwungenen Riiieeesen Geräten.

    Wie macht ihr es eigentlich im PKW, wo (laut Fahrlehrer) *zwei* eigene Hände am Steuerrad für die sichere Fahrweise vorgeschrieben sind? Einfach nicht mehr selber Auto fahren? Oder damit gegen die Wand donnern, ups, man konnte doch nicht anders?

    Die Informationsdichte erfordert nun mal größere besser ablesbare Bildschirme, und man passt halt seine Bedienung an die Anforderungen an. Oder kauft einer wirklich (außer bei persönlichen Einschränkungen) Geräte nach der Einhandbedienung ja/nein? Sogar beim Iphone SE und Mini heisst es, die laufen nicht besonders im Verkauf.

  3. Das Pixel 4a erfüllt für mich die Anforderungen an ein Idealmaß.
    Kein Frühstücksbrett und passt bequem in jede Hosen oder Jeansjacke.

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