Kritik: Pixel-Handys brauchen eine bessere Einhandbedienung

Einhandmodus Google Pixel 6 Android 12

Die heute sehr langen und breiten Smartphones sind oftmals nur noch schwer mit einer Hand zu bedienen. Aber die Software kann hierbei helfen. Googles Lösung lässt allerdings viel Raum für Kritik und hat Luft nach oben.

  • Googles neue Einhandbedienung ist zu simpel.
  • Sie macht vor allem eines falsch.
  • Dabei weiß es Google eigentlich besser.

Google führte zuletzt für die eigenen Pixel-Handys endlich eine Einhandbedienung ein. Allerdings merkt man im Alltag schnell, dass hier noch dringend Nacharbeit notwendig ist. Die derzeit angebotene Einhandbedienung kann nämlich einen Nachteil der heute sehr großen Smartphones nicht kompensieren. Dabei kann es Google eigentlich besser, wie man mit dem Gboard beweist.

Bei der eigenen Tastatur-App ist die Einhandbedienung viel flexibler. Sie macht die Tastatur kleiner, aber auch beweglich. Der Nutzer hat deutlich mehr Entscheidungsgewalt darüber, wie klein die Tastatur sein darf und wo sie platziert werden soll. Die neue Einhandbedienung für das gesamte Android-System ist hingegen maximal unflexibel.

Bedienung mit einer Hand: Gboard zeigt, wie es gehen kann

Aktiviert ihr sie mit einer Wischgeste über die Navigationsleiste, schiebt sich die gesamte Darstellung einfach bis zur Mitte des Bildschirms. Damit erreiche ich die Bildschirminhalte besser, die ganz oben platziert sind. Aber ich erreiche weiterhin nicht das, was am äußersten Rand platziert wurde. In Google Maps den Erkunden-Tab, in Google News den „Für mich“-Bereich und so weiter.

Die systemweite Einhandbedienung schiebt Bedienelemente sogar komplett aus dem Bild, während das Gboard volle Flexibilität bietet:

Gboard Android 12 Einhandbedienung

Während ich mich schon beim Pixel 6 schwertue, das Gerät mit einer Hand zu bedienen, ist es beim Pixel 6 Pro umso komplizierter. Es ist das erste derart große Smartphone von Google. Die neue Einhandbedienung kommt also nicht von ungefähr. Aber sie muss unbedingt optimiert und erweitert werden.

Andere Android-Hersteller man das schon oft genug vorgemacht. Sie verkleinern das gesamte Bild und machen es so besser erreichbar. Da man zuletzt sehr eng mit Samsung arbeitet, könnte sich Google hier ja mal ein Auge holen.

Test: Google Pixel 6 und Pixel 6 Pro im Alltag ausprobiert

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2 Kommentare zu „Kritik: Pixel-Handys brauchen eine bessere Einhandbedienung“

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