Google hat für seine Pixel-Smartphones ein paar exklusive Neuerungen vorgestellt, aber die dynamischen Farben von Material You soll es auch für andere geben.

Schon vor ein paar Wochen ist bekannt geworden, dass die dynamischen Farben von Material You (ab Android 12) nicht nur auf den Pixel-Smartphones von Google exklusiv möglich sein werden. Nun taucht im Quellcode von Android eine Liste der Hersteller auf, die auf jeden Fall diese Funktion unterstützen wollen. Darunter sind viele bekannte und erfolgreiche Smartphone-Marken, aber es fehlt mit Samsung der wohl bekannteste Name der Branche. Das verwundert uns.

Einheitliches Farbenspiel für Google-Apps und Systemelemente

Wie Mishaal Rahman verkündet, stehen die folgenden Namen auf dieser Liste:

  • Oppo
  • Realme
  • OnePlus
  • Vivo
  • Xiaomi
  • Motorola
  • Itel
  • Tecno Mobile
  • Infinix Mobility
  • Hmd Global (Nokia)
  • Sharp
  • Sony
  • TCL
  • Lenovo (Motorola)
  • Robolectric
  • Google

Geplant sei die Veröffentlichung von Monet (Wallpaper-Theme-System) für das neue Android 12L, das bald als Beta startet und im kommenden Frühjahr veröffentlicht werden soll. Das intern als „Monet“ bezeichnete Projekt sorgt dafür, dass sich die Akzentfarben des Betriebssystems am Wallpaper orientieren.

Ein Beispiel für Material You mit dynamischen Farben:

Unklar ist mir, warum Samsung auf dieser Liste nicht zu finden ist. Dabei ist längst bekannt, dass die Südkoreaner ab der neuen One UI 4 ebenfalls dynamische Farben ermöglichen wollen.

Neues Android 12 ist da – Material You und andere Neuheiten

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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3 Kommentare

      1. Als ich das Pixel 5 noch hatte, war es nicht optional, da konnte man sich nur zwischen 4 Farben entscheiden. Ist jetzt aber auch schon wieder ein paar Monate her und war Beta.
        Ich finds schlimm, denn durch die Farben wirkt alles so, als wäre das Display völlig falsch kalibriert. Die Idee ist gut, funktioniert nur nicht.

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