Eines der wohl spannendsten Android-Geräte der letzten Zeit schafft es in Kürze auch nach Deutschland. Das Microsoft Surface Duo wurde schon eine ganze Weile erwartet und dementsprechend in der Vergangenheit ausführlich diskutiert. Wer das Smartphone ausprobieren wollte, hat sich bislang eben eins in den USA besorgt – auf YouTube finden sich genügend Videos in deutscher Sprache dazu.

Mit der Ankündigung gibt es ein paar Dinge, die sich endlich final klären lassen. Da wäre zum Beispiel die Verfügbarkeit. Ab dem 18. Februar ist das Microsoft Surface Duo demnach im Handel erhältlich. Privat- und nicht nur Geschäftskunden können es im Microsoft Store oder bei den exklusiven Vertriebspartnern MediaMarkt oder Saturn erwerben (am ehesten wohl in den Onlineshops angesichts des verlängerten Lockdowns).

Microsoft Surface Duo: Wir haben mit weniger gerechnet

Zum anderen ist aber auch der Preis in Deutschland kein Geheimnis mehr. Gingen wir bislang noch von 1.299 Euro für das Einstiegsmodell mit 128 GB aus, belehrt uns Microsoft eines Besseren: 1.549 Euro werden für das günstigere der beiden Modelle fällig. Das Speicherupgrade auf 256 GB schlägt mit immerhin nur 100 Euro mehr, also 1.649 Euro, zu Buche.

Zum Vergleich: In den USA ist der Preis seit Release bereits gesunken, Microsoft verlangt nach einer zweiten Preissenkung „nur“ noch 999 Dollar statt 1.399 Dollar für die 128-GB-Variante (zuzüglich Steuern versteht sich).

Das steckt im Microsoft Surface Duo

Um euch nochmal die Spezifikationen ins Gedächtnis zu rufen: Das Microsoft Surface Duo läuft mit Android 10 und verfügt über zwei AMOLED-Bildschirme mit einer Diagonalen von 5,6 Zoll und einer Auflösung von je 1350 x 1800 Pixeln, die mit einem 360-Grad-Scharnier verbunden sind. Aufgeklappt ergibt sich eine Diagonale von 8,1 Zoll und dementsprechend eine Auflösung von 2700 x 1800 Pixeln.

Unter der Haube stecken der mittlerweile nicht mehr ganz so frische Qualcomm Snapdragon 855, 6 GB RAM und ein Akku mit 3577 mAh (18-Watt-Schnellladefunktion über USB-C). Verzichten müsst ihr auf NFC.

Jonathan Kemper

Studiert Technikjournalismus, bloggt über Smartphones, Apps und Gadgets, seit 2018 mit regelmäßigen News und ausführlichen Testberichten bei SmartDroid.de an Bord.

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2 Kommentare

  1. Für mich ist das ein klares Businessgerät. Zum Spielen und Videoschauen taugt dieses Gerät nicht mehr als ein normales Smartphone. Von daher verbietet sich m.E. die Google-Software und Microsoft hätte sein bereits vorhandenes Windows 10 mobile dafür verwenden sollen. So ist es nirgendwo Fisch oder Fleisch, da es zum Business zu wenig taugt, für den normalen Alltag aber auch nicht.

    Android ist nunmal kein BS, was ich im Beruf wirklich gut nutzen kann. Es gibt zwar für alles Apps, aber die hinken Desktop-Anwendungen meilenweit hinterher. Und auch die Kompatibilität zu PC-Anwendungen ist dann eher bei den paar Office-Anwendungen noch gegeben, die waren aber bei windows 10 mobile schon ausgefeilter. Wenn man keine vernünftige Bridge hinbekommt, dann wäre vielleicht links Android und rechts Windows als BS eine Variante gewesen, um etwas Neues mit mehr Möglichkeiten anzubieten.

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