Samsung soll starke Probleme bei der Produktion neuer Smartphones haben, das Galaxy S21 FE leidet wahrscheinlich sehr unter dem Chipmangel.

In diesem Jahr scheinen ungewöhnliche Dinge zu passieren, denn schon der zweite Smartphone-Hersteller schränkt ausgerechnet bei einem gut verkauften Modell die Verfügbarkeit ein. Vor wenigen Monaten gab schon Google bekannt, das neue Pixel 5a nur in Japan und USA anbieten zu wollen. Man lässt sogar den indischen Markt außen vor, wo man zuletzt besonders die günstigere a-Serie gut verkaufen konnte.

Das ist keine ganz freiwillige Entscheidung, sondern sie ist eher der Pandemie bedingt getroffen. Es fehlt teilweise an Bauteilen, schon seit Monaten herrscht weltweit in einigen Bereichen ein Mangel an Chips. Samsung hat deshalb ebenfalls Probleme beim kommenden Galaxy S21 FE, das sogar einigen Märkten vorenthalten bleibt. Samsung will das neue Fan-Smartphone wahrscheinlich nur nach Europa und in die USA bringen, aber nicht mal im Heimatmarkt Südkorea anbieten.

Unfreiwillig limitiert: Fanliebling vielleicht nur schlecht verfügbar

Unterschiedliche Quellen sind sich darüber einig, dass der Chipmangel dieses Smartphone auf jeden Fall stark betrifft. Zwischenzeitlich hieß es sogar, dass die Produktion gar nicht stattfindet. Samsung hat es wohl deshalb sogar nach hinten verschoben und selbst die ausgewählten Märkte erhalten vielleicht nur niedrige Stückzahlen. Somit ist das Galaxy S21 FE vielleicht ein unfreiwillig limitiertes Smartphone, das nicht in Massen in den Regalen liegen kann.

Für uns sind das natürlich ausschließlich Luxusprobleme. Ob nun ein Smartphone mal ausfällt oder nicht, wird die Welt nicht verändern und ein Hersteller von dieser Größe zerbricht daran auch nicht gleich. Es ist allenfalls ein wenig schade, wenn attraktive Produkte vorerst wegbleiben oder ein Jahr pausieren müssen.

Vielleicht tut es uns auch eher mal gut, wenn nicht alles im Überfluss verfügbar ist?

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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