Nächster deutscher Hersteller verdeutlicht: Verbrenner dem Elektroauto wieder gleichwertig und das für viele Jahre

Mercedes-EQS

Führende deutsche Fahrzeughersteller sehen das Elektroauto nicht mehr ganz vorn.

Nach und nach bröckelt es am Elektroauto-Markt, insbesondere die deutschen Hersteller rudern von ihren Aussagen und Plänen der letzten Jahre zurück. Der Wandel kommt längst nicht so schnell, wie man bei Mercedes, Volkswagen und Co. geglaubt hatte. Was nun dazu führt, dass Verbrenner und Hybride wieder deutlich wichtiger werden.

Von der Mercedes-Chefetage wird abermals in den letzten Wochen betont, dass das Elektroauto keinen deutlich höheren Stellenwert mehr hat. Es gibt eine Bremsung im Wandel. Nun spricht Mercedes wieder davon, dass vor allem die Nachfrage entscheidet und das möglicherweise bis „deutlich in die 2030er Jahre“.

Konnte man in den letzten Jahren noch glauben, dass das Elektro rasant das Portfolio der Hersteller übernimmt und Verbrenner sehr schnell verschwinden werden, sind die Antriebe nun eher wieder gleichwertig gestellt. Mercedes rechnet inzwischen damit, dass bis 2030 maximal 50 Prozent der eigenen Fahrzeuge keine reinen Verbrenner sind.

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13 Kommentare zu „Nächster deutscher Hersteller verdeutlicht: Verbrenner dem Elektroauto wieder gleichwertig und das für viele Jahre“

  1. Das ist gefährlich denn es ist ein deutscher Sonderweg. Klar werden heute auch noch Segelschiffe verkauft. Aber es sind Liebhaberstücke. Und genau das wird mit Verbrennern auch passieren.

    1. Batterieautos sind physikalisch sinnlos, da die Energie Dichte im Vergleich zu Brennstoff etwa 1:10 ist, 50 l Benzin ersetzt 500kg Batterie. Deshalb wird mit E-fuel das sicher kommen wird nur schon wegen den Flugzeug, das Batterie Auto wieder verschwinden. Dem Elektroantrieb geb ich durchaus Chancen.

      1. Sorry, das ist Quatsch. Der Wirkungsgrad von BEV ist wesentlich höher als der von Verbrennern.
        E-Fuels sind auf dem Papier eine nette Idee, aber der Energiebedarf für die Herstellung zu hoch. Über das alles kann man sich vorher informieren, bevor man solche Kommentare postet.

      2. wie kommt man auf so einen Dummen Vergleich. Energiedichte Benzin zu Batterie. Einmal Benzin verbrand, ist der weg. Und bei 17 % Wirkungsgrad beim Verbrenner (Diesel etwas höher) zu 70 bis 85 % beim EMotor ist der Schadstoffdirekterzeuger ein 180 Jahre wärende Fehlentscheidung. Das übrigens sagen deutsche Ingenieure seit der Energiekrise in den 1970ern.
        Zu der Zeit bauten viele insgeheim an eAutos.
        Und ja, es relativiert sich gerade ein wenig, weil die Strompreise, die zweitteuersten der Welt (Burkina Faso erster) nochmals angehoben werden. Einen realen Preis sehen Fachleute bei etwa 21 bis 27 Euro-Cent. Allerdings ohne Wind- und Solar-Energie, rein mit Kohle, Gas und Atomenergie.
        Scheiß Weg über den Abgrund in Verderben.
        Im Besten Deutschland aller Zeiten.

        1. Die Aussage ist an sich ja erstmal richtig, allerdings ist der Vergleich halt trotzdem nicht sinnvoll, da Batterien diverse Male aufgeladen werden können. Generell ist die die E Mobilität mit Sicherheit die Zukunft, allerdings momentan keinesfalls besser für die Umwelt. Momentan haben wir einen regenerativen Anteil an der Stromerzeugung von ca. 50% jeder elektrische Verbraucher läuft also logischerweise zu 100% nicht grün Auch der Zubau an regenerativen Energien ändert hier etwas bei einer Überschreitung von 100% oder eben wenn so viele Spitzen vorhanden sind, dass man diese anderes nicht nutzen kann. Bis dahin ist nur die Frage, was ist effizienter ein moderner Diesel oder ein Kohlekraftwerk

        1. Es ist derzeit leider so, dass die meisten E-Autos über Nacht mit Strom aus kalorischen Kraftwerken geladen werden. Aber es wird ja massiv an der Entwicklung großer Stromspeicher gearbeitet, um das zu verbessern. Und es gibt schon ein paar solche wie mich, welche ihr E-Auto zuhause mit PV und Speicher laden können. Zumindest von März bis November. Wenn ich nicht zuviel fahre.

  2. Elektroautos haben eigentlich eine sehr einfache Antriebstechnik. Die Crux liegt in der Software. Da sind die deutschen Hersteller mit ihrer Mäusekinosoftware aus der Anfangszeit der Spielekonsolen noch Millionen von Befehlszeilen weit weg. Tolle Spaltmaße machen diesen technologischen Nachteil nicht wett. Schade, leider etwas verschlafen.

  3. Wen wundert das, Mercedes hat nicht ein konkurrenzfähiges E-Auto auf dem Markt. Nur Karren die teuer sind. Keine elektrische A-Klasse oder CLA 🤷🏻‍♂️.

    Mit der Strategie kann man nur scheitern.

  4. Mal wieder eine faktenfreie Meldung, ausgerechnet von Mercedes, dem Schlusslicht in der Elektromobilität. Da wird mit biegen und brechen versucht, den Fortschritt aufzuhalten da man einfach nicht mithalten kann und seine Felle davon schwimmen sieht.
    Und zur Sache: ich fahre ab Mitte März bis November einen 500 PS SUV quasi umsonst, den Rest des Jahres kosten mich 100km ca 1/3 der Kosten meines vorherigen Verbrenners. Das Wort Reichweiten Angst ist mir unbekannt und höre es eigentlich immer nur von Diesel Dieter.
    Wenn BEV so schlecht wären, frage ich mich warum ich niemanden kenne der von BEV wieder auf Verbrenner umsteigt.

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