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Netflix, Prime Video und Co: Diese Serien habe ich 2018 gesuchtet

Denny Fischer

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Alle Jahre wieder, heute folgt der dritte Teil meiner „Binge-Artikelserie“. Ich kläre euch in den folgenden Zeilen, welche Serien ich in den vergangenen 12 Monaten geschaut habe. Oder besser gesagt: Diese Serien habe ich förmlich verschlungen und kann sie deshalb unbedingt weiterempfehlen. Vielleicht kommt die ein oder andere Serie der letzten Jahre wieder, weil ich auch neue Staffeln bereits bekannter Titel verschlungen habe. Weiterhin konsumiere ich über Sky, Netflix und Amazon Prime Video. Wobei ich kaum noch bei Sky gucke und das Serien-Paket dort inzwischen über Bord geworfen habe.

4 Blocks (Sky)

Wiedermal hat es eine deutsche Serie in meine Top 10 geschafft. Das in Berlin spielende „4 Blocks“ konnte mich auch mit der zweiten Staffel mitreißen und in den Bann der deutschen Unterwelt ziehen. Ich finde die Story schlüssig, die Charakter gut gewählt und gespielt. Eine absolute Empfehlung und ich freue mich schon auf die bereits bestätigte Staffel 3. Falls Fragen aufkommen sollten, das neuere „Dogs of Berlin“ (Netflix) ist nicht annähernd auf diesem Level.

The Kominsky Method (Netflix)

Eine kurzweilige Serie über das Leben danach. Das Leben nach der großen Karriere, den Kindern und den Ehen. Michael Douglas und Alan Kirk spielen im Grunde sich selbst, mit viel Humor und Selbstironie. Ich bin ein großer Fan derart leichter Serien, die ich nebenbei gucken kann und mich trotzdem gut unterhalten. Ich lasse mir gerne etwas vom Leben erzählen, auch wenn es wenige Parallelen zu meinem gibt.

Unsolved (Netflix)

„Unsolved“ dreht sich um die Morde an 2Pac und Biggi, die beiden US-Rapper wurden in den 90er Jahren kaltblütig erschossen. Für die Hip Hop-Fans unter euch ist diese Mini-Serie ein Muss, auch allen anderen sei sie ans Herz gelegt. Es ist eine durchaus spannende Krimi-Serie, nur nach wahren Begebenheiten. Gut gespielt und gut erzählt.

Patrick Melrose (Sky)

Ein toller Schauspieler, der einen echt schwierigen Charakter darstellen muss. Was Benedict Cumberbatch übrigens hervorragend gelingt. Auch alle anderen Charaktere sind wichtig und die Grundlage für den Kontext des erzählten Dramas. Es gibt nur eine Staffel, das macht „Patrick Melrose“ trotz der schweren Geschichte kurzweilig.

The Defiant Ones (Netflix)

Dr. Dre, Jimmy Iovine, Trent Reznor und andere große Namen spielen hier eine Rolle, sie alle erzählen die große Geschichte hinter Dr. Dre, EMINEM, Beates By Dre und was Apple damit zu tun hat. Für Fans ein Muss, direkt vor oder nach „Unsolved“.

Narcos: Mexico (Netflix)

Es ist die erste Folge der neuen „Mexico“-Episoden von „Narcos“ und wir waren ab der ersten Minute begeistert. „Narcos“ konnte in den vergangenen Jahren bereits für „Binge“-Abende sorgen, die gute Machart und spannenden Geschichten hintern den Drogenkartellen Süd- und Mittelamerikas lassen mich nicht los. Wer noch gar nichts von „Narcos“ gesehen hat, muss unbedingt von Beginn an einsteigen. Die Rolle von Pablo Escobar war grandios!

The End of The F**king World (Netflix)

Zwei eigentlich unterschiedliche Jugendliche aus kaputten Familien, die sich ungeplant in ein gemeinsames Abenteuer stürzen – das ist „The End of the F**king World“. Eine Art kleiner Roadtrip, der in nur einer Staffel abgehandelt wurde. Ich war von der Leistung der jungen Schauspieler begeistert, die Geschichte dahinter ist schon fast zweitrangig – man kann einfach nicht wegschauen.

Deutschland83, Deutschland86 (Amazon)

Amazon hat „Deutschland83“ in diesem Jahr neu aufgelegt, die zweite Staffel spielt ein paar Jahre später und ist nicht weniger spannend. Jedenfalls bringen uns beide Serien zurück in die 80er Jahre, die damalige Politik ist das Hauptthema dieser Serie. Sicherlich keine Premium-Produktion, aber nicht nur aufgrund der deutschen Geschichte durchaus empfehlenswert.

The Grand Tour (Amazon)

Muss man noch was dazu sagen? Ob du nu ein Autonarr bist oder nicht, „The Grand Tour“ ist allein der Unterhaltung wegen ein absolutes Muss. Bis in 2018 hinein wurde die zweite Staffel ausgestrahlt, im Januar 2019 wird die dritte Staffel folgen. Ich mag den Unterhaltungscharakter und die Art der drei Jungs, wie sie das Thema Auto im Fokus behalten und trotzdem nicht zu ernst nehmen.

Die echten Narcos (Netflix)

Eine kurzweilige Dokumentation bringt uns hinter die Kulissen der echten Narcos, allerdings mit Fokus auf die heutige Zeit. Ich bin ein großer Fan des Themas, mein Wissensdurst wurde gestillt. Der Drogenkrieg in Süd- und Mittelamerika ist ein so spannendes und zugleich weit entferntes Thema, das mich schon seit Jahren fesselt und nicht mehr loslässt.

Sunderland ‚Til I die (Netflix)

Sport spielt in meinem Leben schon immer eine wichtige Rolle und ich liebe gute Dokumentation. „Sunderland ‚Til I die“ hätte eine Erfolgsgeschichte werden sollen, doch es kam anders. Der Verlauf dieser Dokumentation kam für die Macher überraschend, doch erst dadurch entstand die dramatische Geschichte. Zudem sieht man gut, wie wichtig ein Fußballclub für eine sonst zurückgebliebene Region sein kann.

Being Mario Götze (DAZN), All or Nothing: Manchester City (Amazon)

Über diese beiden Sportdokumentationen lässt sich streiten, sind sie doch ein in erster Linie hervorragendes Marketinginstrument für beide Marken gewesen. Trotzdem habe ich „Being Mario Götze“ und „All or Nothing: Manchester City“ verschlungen. Die zum Teil sehr positive Darstellung der Charaktere muss kritisiert werden, trotzdem gibt es den ein oder anderen interessanten Blick in hinter die Kulissen.

Fazit? Obwohl ich Netflix für den echt großen Output an schlechten Serien kritisiere, entspringt dann doch das ein oder andere Juwel. Amazon konnte hingegen fast nur enttäuschen, mit den meisten Originals konnte ich nichts anfangen. Sky auch nicht, die empfohlenen Inhalte stammen aus anderen Produktionen.

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