In den letzten Jahren haben die Browser-Entwickler den Benachrichtigungen freien Lauf gelassen. Jetzt gehen Google und Co. stärker gegen Missbrauch vor.

Benachrichtigungen im Browser können praktisch sein. Doch diese Funktion der Browser wurde in den letzten Jahren stets eher ausgenutzt und für Spam missbraucht. Google geht dagegen im Chrome-Browser nun stärker vor, berichtet das Unternehmen im Chromium-Blog. Man kündigt neue Maßnahmen an, weil man besonders viele Beschwerden von den Nutzern über missbräuchliche Benachrichtigungen erhalten hatte.

Google will Benachrichtigungen im Browser besser schützen

Ab Chrome 84, das am 14. Juli 2020 auf Stable veröffentlicht wird, werden Websites mit missbräuchlichen Berechtigungsanforderungen oder missbräuchlichen Benachrichtigungen automatisch in der Benutzeroberfläche für leisere Benachrichtigungen registriert, und Eingabeaufforderungen zur Benachrichtigung bei der Benachrichtigung weisen Benutzer darauf hin, dass die Website möglicherweise versucht, sie auszutricksen.

Google wird euch natürlich darauf hinweisen, wenn eine Webseite möglicherweise Benachrichtigungen auf missbräuchliche Art und Weise zustellen möchte. Am Desktop rechts oben in der Adressleiste, mobil erscheint am unteren Bildschirmrand eine kleine Meldung. Wie das aussieht, zeigen neue Screenshots:

Google kündigte schon vor einer Weile an, dass man das System rund um Benachrichtigungen im eigenen Browser verändern möchte. Dabei soll der Browser auch besser merken, auf welchen Webseiten die Nutzer überhaupt an Benachrichtigungen interessiert sein könnten und wann das eher nicht der Fall ist.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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