Notfall-Anrufe bei Android und Pixel: Polizei hat Probleme mit katastrophaler Fehlerkennung

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Ein durch das Smartphone ausgelöster automatischer Notruf hat Vorteile und auch Nachteile.

Neuartige Smartphones können bei erkannten Unfällen oder über eine Schnellwahl automatisch den Notruf wählen, doch dabei gibt es wohl ein großes Problem. Schon häufiger hörten wir, dass Apple iPhone und Google Pixel immer wieder Notfälle fehlerhaft ausgelöst haben. Inzwischen äußern sich weitere Polizeibehörden.

Kürzlich hat etwa die kanadische Polizei aus Ontario darauf hingewiesen, dass Android-Nutzer doch bitte die automatische Notruffunktion deaktivieren sollten. „Du kannst einfach 911 wählen, ohne es zu wissen“. Es sei seit Einführung neuer Smartphone-Modelle und Notruffunktionen zum „signifikanten Anstieg“ abgebrochener 911 Anrufe gekommen.

Notrufe werden zu schnell versehentlich gestartet

Bei Android-Geräten kann es schon ausreichen, die Einschalttaste fünfmal schnell nacheinander zu drücken, um in den USA einen Notruf auszulösen. Das passiert schnell aus Versehen. In der Tasche oder durch Kids. So verursacht das eigentlich starke Sicherheitsfeature schnell Kopfschmerzen und führt zu Problemen bei den Notrufstellen.

Wir erinnern uns außerdem an frühere Berichte des aktuellen iPhones, das immer wieder Notrufe ausgelöst hat, wenn Nutzer in Achterbahnen saßen. Dabei haben die Geräte vermutlich durch diverse ruckartige Bewegungen fälschlicherweise Unfälle erkannt, die eigentlich gar keine gewesen sind. Aber es gibt auch gute Berichte, wo die automatischen Funktionen tatsächlich Leben retten konnten.

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