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Oppo N1 mit um 206° drehbarer Kamera offiziell vorgestellt

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Soeben hat der chinesische Hersteller das N1 offiziell vorgestellt, ein neues Flaggschiff-Smartphone, welches einige Besonderheiten mit an Bord hat. Leider hat man zwar das Event gestreamt, allerdings wurde es komplett in Chinesisch abgehalten, weshalb wir uns also nur ein wenig an den Bildern orientieren konnten. Wie bereits vorher bekannt war, ist das N1 kein Smartphone für kleine Hände, denn es kommt mit einem 5,9 Zoll Full HD-Display daher, bietet aber auf der Rückseite eine Art Touch-Panel für eine etwas komfortablere Steuerung. Beim internen Speicher bekommt man leider keine Weltneuheit, denn auch hier sind nur 16/32 Gigabyte verbaut.

Doch nicht nur die Kamera mit besonderer N-Lens an sich fällt auf, sondern auch das Gehäuse an dieser Stelle, denn die Kamera lässt sich um insgesamt 206° nach vorn und hinten drehen. Man kann also die rückseitige Kamera auch nach vorn oder oben ausrichten. Zudem ist ein Dual-LED-Blitz verbaut, welcher bei schlechter Beleuchtung sehr hilfreich sein dürfte. Die Kamera kann mittels Geste quasi von überall aus im System gestartet werden. Mit 13 Megapixel und einer f/2.0 Blende wird sie vielleicht mit der großen Konkurrenz mithalten können. Für Schnappschüsse aus der Ferne gibt es mit O-Click eine Fernbedienung für die Kamera.

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Das an der Rückseite verbaute Touch-Panel nennt sich O-Touch und kann verschiedene Gesten ausführen. Es lassen sich also auch Gesten für beispielsweise doppeltes Tippen konfigurieren und ausführen. Wie sinnvoll eine solche Funktion im Alltag ist, gilt es in diesem erst auszutesten. Darunter befindet sich übrigens der Akku, welcher mit 3610 mAh eine stattliche Größe hat und so für eine ordentliche Laufzeit sorgen sollte. Angetrieben wir das N1 von einem Snapdragon 600 und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Oppo N1 Touch-Panel

Bei den internen Sensoren und Modulen gibt es kaum Überraschungen, denn klar gibt es Dual-Band-WLAN-ac, Bluetooth 4.0, NFC und diverse Sensoren, allerdings dürfte der Tachograph der erste seiner Art in einem Smartphone sein. Damit kann man die Geschwindigkeit messen, ähnlich gibt es diese Dinger auch in LKWs zur Kontrolle der Fahrten.

Ausgestattet ist das Oppo wie letzte Woche angekündigt zwar mit der CyanogenMod, doch das eigentliche Betriebssystem ist das neue ColorOS aus eigener Entwicklung, welches ein sehr stark verändertes Android 4.2 ist. Letztlich bekommen die Nutzer aber hier zur Auswahl gestellt die Ideen von Oppo zu nutzen oder eben das Stock-Android mit diversen weiteren Funktionen. CyanogenMod wird man aus dem Stock-Recovery heraus installieren können.

Der Preis des Oppo N1 liegt bei 571 Dollar, also immer noch deutlich unter der Oberklasse-Konkurrenz. Erhältlich ist es dann im Dezember, später kann man es vorbestellen auf der offiziellen Oppo-Webseite.

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(via GSMArena, Pocket-lint)

2 Kommentare

2 Comments

  1. zymo

    23. September 2013 at 17:03

    Wow, wirklich sehr innovativ so eine drehbare Kamera, wenn da nicht Nokia schon vor Jahren dieselbe Idee mit dem 3250 gehabt hätte. Nach deren ganzen Teasern ala „Blurring the lines between smartphones and DSLR cameras“ hatte ich echt gedacht, dass die Jungs und Mädels aus dem fernen Osten heute ein richtiges Kameraflaggschiff vorstellen würden, aber Pustekuchen.

    P.S Nicht nur das Nokia 3250 hatte so eine drehbare Kameraeinheit verbaut, sondern auch das Cect K898 (Shenzhen Handy), welches basierend auf einem Nokia Patentbild entwickelt wurde.

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