• Pixel-Handys sollen einfacher reparierbar sein.
  • Dafür startet Google ein neues Programm.
  • Kunden können auch selbst Hand anlegen.

Eigentlich kündigt Google spannende Neuerungen fast immer nur für den amerikanischen Markt an. Diesmal ist es aber anders. Außerdem greift Google politischen Entscheidungen vor. Jetzt hat Google nämlich auch für EU-Märkte wie zum Beispiel Deutschland angekündigt, dass Käufer der Pixel-Handys ihre Geräte bald selbst reparieren können. Dafür kooperiert Google mit iFixit.

Pixel-Handys selbst reparieren: Akkus, Ersatzdisplays, Kameras und mehr

Google erleichtert damit nicht nur den Zugang zu Ersatzteilen, sondern Kunden können ganze Sets kaufen inkl. den notwendigen Werkzeugen. Dafür ist iFixit schon seit einiger Zeit bekannt. Starten soll das Programm für nahezu alle kaufbaren Pixel-Telefone der letzten Jahre. Nur die erste Generation aus 2016 wird nicht mehr berücksichtigt.

„Ab Ende des Jahres werden auf ifixit.com in den USA, Kanada, Australien, den EU-Ländern, in denen Pixel erhältlich ist sowie in Großbritannien Original-Pixel-Ersatzteile für Pixel 2 bis Pixel 6 Pro sowie für zukünftige Pixel-Modelle erhältlich sein. Die gesamte Palette an Ersatzteilen für gängige Pixel-Reparaturen – wie z. B. Akkus, Ersatzdisplays, Kameras und mehr – werden entweder einzeln oder in iFixit Fix Kits verfügbar sein, die Werkzeuge wie Schraubendreher und Spatel enthalten.“

Google baut außerdem die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen aus. Denn nicht jeder will sein Smartphone selbst reparieren. Zukünftig soll es einfacher sein, einen professionellen Dienstleister zu finden. Die wie Privatkunden deutlich einfacher an notwendige Ersatzteile kommen können. Ein besseres Reparaturprogramm plant Google zugleich auch für Chromebooks.

Google Pixel Ifixit

Politik übt Druck auf Google, Apple und Co. aus

Google spricht von mehr Nachhaltigkeit. Aber das passiert auch nicht gänzlich freiwillig, weil die Politik zunehmend Druck ausübt. Smartphones sollen generell wieder einfacher reparierbar sein. Und das nicht nur durch Dienstleister, sondern durch die Nutzer selbst. In diesem Zuge merkt Google an, dass man die eigene Update-Politik nachgebessert hat und mehr auf recycelte Materialien setzt.

Da der Markt der Smartphones heute im technischen Bereich keine extrem großen Sprünge mehr macht, könnte sich auch die Nutzungsdauer der Geräte insgesamt erhöhen. Das geht aber auch nur, wenn nach ein paar Jahren der Akku oder ein defektes Teil austauschbar ist und die Software aktuell gehalten wird. Google scheint auf einem guten Weg zu sein.

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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