Pixel Tablet wird sackteuer, mit so viel haben wir nicht gerechnet

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Von einem hohen Preis sind wir ausgegangen, aber das Bundle aus Pixel Tablet und Lautsprecher-Dock wird übel.

Ein brandneuer Leak zum kommenden Google Pixel Tablet verrät einen Tag vor der Präsentation den wahrscheinlich extrem hohen Preis des Android-Tablets, wenn man das Gerät in Kombination mit dem Lautsprecher-Dock nimmt. Es ist zwar der Preis aus Frankreich, aber der dürfte im gesamten Euroraum sehr ähnlich aussehen und sich wohl nur wenig unterscheiden.

Nimmt man das Pixel Tablet in der Kombination mit Lautsprecher-Dock, wird Google für das Basismodell mit 128 GB Speicher sehr wahrscheinlich 679,99 Euro UVP verlangen. Wer mehr internen Speicher benötigt und lieber 256 GB haben möchte, soll sogar 799,99 Euro bezahlen müssen. Wir hatten ja eher auf 500 Euro gehofft, aber dafür gibt es höchstens Tablet-only oder nur das kleine Lade-Dock ohne Lautsprecher.

Es heißt, dass das Pixel Tablet Dock allein schon für 149 Euro angeboten wird. Bedenkt man die Preise der bisherigen Nest Hub-Geräte, dann hat Google hier ein anderes Kapitel aufgeschlagen.

Datenblatt: Das steckt im Google Pixel Tablet

  • 10,95″ LC-Display, 2560 x 1600 Pixel, 500 Nits hell
  • vier Lautsprecher, drei Mikrofone
  • 8 MP Kamera vorn und hinten
  • USB-C-Anschluss, PIN-Anschluss für Docking-Station
  • Google Tensor G2-Prozessor
  • 8 GB RAM, 128/256 GB Speicher
  • eine Dockingstation mit Lautsprecher
    eine Dockingstation ohne Lautsprecher
  • Support für USI-Stylus, Hardware-Schalter für Kamera und Mikrofon
  • Ultrabreitband (UWB), Bluetooth 5.2, WiFi 6
  • 27 Wh Akku integriert
  • 4 Farben zur Auswahl
  • Android 13 ab Werk
  • Zu unserem Testbericht
Google Pixel Tablet 2023 Teaser

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18 Kommentare zu „Pixel Tablet wird sackteuer, mit so viel haben wir nicht gerechnet“

  1. Android Tablets sind im Allgemeinen viel zu teuer, für das was man kriegt. Maximal 3 drei Jahre Update Support, wenn man glück hat. Da bleib ich lieber bei meinem Chromebook.

    1. für das was kriegt, sind Apple Tablets extremst überteuert.
      Gute Android Tablets mit vergleichbarem Funktionsumfang wie die sündteuren Apple Geräte, gibt es bereits für unter 200(!) €.

      1. Du hast noch nie mit/an einem iPad gearbeitet.

        Klar, für etwas Video und Internet reicht ein Billigst-Android-Tablet mit gröbster Auflösung und irgendeinem historischen Android drauf vom Grabbeltisch locker aus, aber sobald es etwa anspruchsvoller wird, geht am iPad kaum etwas vorbei.

        Das fängt schon damit an, dass iPad OS ein extra auf Tablets zugeschnittenes OS ist, während Android halt auf Tablets nichts anderes ist, als ein aufgeblasenes Smartphone-Betriebssystem. Weiter geht es mit Themen wie Datensicherheit, (Langzeit-) Support, Retina Displays etc. … und es endet noch lange nicht bei der Menge an wirklich professionellen Anwendungen für Medienproduktion, Lehre usw..

        Wirklich alle Leute, die ich kenne, die sich mit einem Spruch, wie Deinem, ihr Android-Schnäppchen-Tablet schön geredet hat, nutzen dies schon nach kurzer Zeit kaum noch. Performance, GUI, Display etc. … alles selbst ggü. einem Einsteiger-iPad unterirdisch. Und so viel Teure, als die meisten Schnäppchen ist das auch nicht.

  2. Updates für 8-10 Jahre würde den Preis rechtfertigen. da man über genau das nichts liest und hört wird am Ende das das Problem sein.

  3. Ich bin Android-User seit der ersten Stunde und habe auch diverse Tablets durch. Aber so lange man nicht, wie die Wettbewerber mit dem Apfel, die Software für Tablets optimiert, können die Dinger noch so schön gebaut sein. Es gibt keine Alternative zum iPad. Vielleicht noch Windows Surfaces, aber da ist halt Windows drauf.
    So groß kann meine Neugier jedenfalls gar nicht sein, dass ich bereit bin, für ein Android Tablet nochmal so viel Geld auf den Tisch zu legen.

  4. Der Preis ist auch nicht höher als für ein ordentliches Galaxy Tablet. IPads kosten auch ein Stange Geld und da hat man immer das Problem wenn man Dateien austauschen will und nicht immer über die iCloud hantieren möchte. Ich finde als Android User wird man mit dem iPad nicht glücklich, es sei denn man braucht es nur zum Surfen, aber dann kann man auch ein billiges Fire-Tablet nehmen.

    1. Also ich bin als Android-User sehr glücklich mit meinem iPad. Daten liegen ohnehin fast alle auf meinem privaten NAS. Da klappt der Zugriff aus beiden Ökosystemen genau so, wie ich es mir vorstelle.
      Vielleicht nicht immer alles so pauschalisieren, nur wenn man selber keinen Nutzen in etwas sieht ;-)

  5. Vincent Vintage

    Wird genau so ein Riesenerfolg wie die Pixelwatch. Kann es sein, dass bei Google Entwicklungszeiten bzw. -kosten zu lang/hoch sind?

    1. Bei Google wird nach wie vor „irgendwas Neues starten und altes wegwerfen“ intern hoch bewertet und zu Beförderungen umgesetzt. Ein bisschen verstehe ich die Hoffnung dahinter, das Ergebnis ist aber, dass jeder Hinz und Kunz dort versucht was Neues ohne langfristiges Ziel zu kreieren.

  6. Ein Android-Tablet zum Preis eines iPad Air.

    Das wird bestimmt DER Renner.

    Android auf dem Tablet wird auch auf einen Google-eigenen Device nichts anderes als ein aufgeblasenes Smartphone-OS sein. Google verfällt hier wieder einmal (zuletzt bei der obskuren Watch) dem Gedanken: „Machen wir das Zeug einfach so teuer, wie ein Apple-Gerät, die Fans werden es schon kaufen.“

  7. Nope, da bin ich raus. Hatte mich sehr darüber gefreut. Aber nicht für dieses Geld. Da bleiben die Nest eben stehen. Tablet und Handy gibt’s sowieso. Plan war eigentlich Tablet und Nests weg zu tun …

  8. Dank der Dateien App ist mitnichten nur ein Datenaustausch bis iCloud möglich. In dieser App können praktisch alle Cloud-Anbieter (sich Google), Server-Dienste etc. eingebunden werden. Bei allen aktuellen iPads kommt natürlich noch der Datenaustausch via USB C hinzu.

    Ich würde mal behaupten, iPad OS ist damit mindestens genau so flexibel im Austausch von Daten, wie Android (plus iCloud ;-) ), nur eben halt auch ein echtes Tablet OS.

  9. Schuss ins Knie!
    Was bilden sich die Hersteller ein? Bei einem Herstellungswert von ca. 200€ ist das Wucher. Für 400€ gibt’s bereits ein fast neues Galaxy Tab S7 und da kaufe ich keine Katze im Sack. Hey Google, danke für nichts.

    1. Die Herstellungskosten für ein aktuelles iPad Air liegen bei knapp über 300 Dollar. Ich würde mal schätzen, dass Google da mit seinem (irgendwie) vergleichbaren Pixel Tablet schon alleine aufgrund der wesentlich geringeren Auflagen deutlich drüber liegt – und das bei einem viel schwächeren Prozessor!

  10. Typisch Google. Einfach nen hohen Preis hinstellen, in der Hoffnung dass es schon jemand kauft. Teuer muss ja gleichwertig zur teuren Konkurrenz sein. Ja…ne.

    Gleichwertig muss vor allem die Supportdauer und -qualität sein. Dazu gehört vor ALLEM anderen die App-Qualität.

    Auf Android-dev Seite regt man sich gerne darüber auf, wie schwer man es mit Apple doch hat und was für Ansprüche die doch an die armen Devs haben – aber diese Ansprüche sorgen am Ende für Gute Apps für den Endverbraucher der Tablets.

    Solange Google keine gute Qualität erzwingen kann (und das können sie ehrlich gesagt kaum), wird es auch nie was werden. Und bei solchen Preisen erst Recht nicht.

    Ich finde es eigentlich schade, denn ein iPad ist für mich auch nichts mehr (wird demnächst irgendein Galaxy Tab, aber eher zähneknirschend). iPadOS ist mir zu limitiert, AirPlay nervt mich, weil es nicht bei allen geht, während zumindest Galaxy Geräte fast auf alles Bild werfen können – für mich persönlich wird es mehr taugen, auch weil Samsung selbst gute Apps stellt, die mir größtenteils reichen und ich sonst ein paar bestimmte brauche.

    Aber ich würde niemals auf die Idee kommen, 95% meiner (sehr großen) Familie und Bekanntenkreis was anderes als ein iPad zu empfehlen. Ich bin die Nische.

  11. Gibt es denn einen slot für eine Speicherkarte? Denn sonst ist es Floppy. Wir brauchen locker 2 tb auf tablets. Deswegen nutzen wir die samsung Reihe mit Speicherplatz slot.

    1. 2 TB Speicher auf Tablets? Bei welchem Anwendungsszenario, wenn ich fragen darf?

      Und jetzt komm mir bitte nicht damit: „Ich brauch all meine Musik/Bilder/Videos stehts bei mir…“

      Dir ist schon klar, wie (technisch) unsicher SD Card-Speicher ist? Schon mal was von entsprechend großen Cloud-Angeboten oder einer eigenen Nextcloud gehört? Können sowohl Android-, als auch Apple-Tablets problemlos mit umgehen…

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