Mit Zahlen hat Vodafone bekannt gegeben, wie sich die Nutzer während der Corona-Krise verhalten. Insbesondere die Telefonie wird wieder häufiger verwendet.

In den letzten Jahren ging die Nutzung klassischer Telefonfunktionen immer stärker zurück. Stattdessen setzen die Leute auf Messenger-Apps, Videotelefonie und anderen modernen Kram. Doch in Zeiten der Corona-Krise hat das klassische Telefonieren einen überraschendes und besonders starkes Comeback. Zuletzt berichtete Vodafone darüber, wie sich die Nutzung der eigenen Kunden in diesen Zeiten verändert. In der zweiten Corona-Woche in Deutschland hat die Telefonie wieder stark zugenommen. Während der Datenverbrauch über die mobilen Netze zuletzt sogar um 6 % im Vergleich zu einem normalen Dienstag abgenommen hatte.

Mehr Telefonie, weniger mobile Daten

44 % mehr Telefonate sind es am vergangenen Dienstag über mobile Verbindungen gewesen. Im Festnetz verzeichnete Vodafone einen Anstieg des Datenverbrauchs um ca. 30 % und Telefonie hat über Festnetz um 45 % zugenommen. Das geht grundsätzlich damit einher, dass die Leute in Krisenzeiten eben doch auf alte aber verlässliche Standards setzen, wie es auch die öffentlich-rechtlichen Medien einfordern.

Eigentlich nahm das Gesamtvolumen an Telefonie in den vergangenen Jahren kontinuierlich ab:

Statista

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.