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Pokemon GO: Verbote statt Lösungen

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Pokemon GO begeistert viele Spieler, bringt allerdings auch viele Leute an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Jetzt gibt es immer mehr Versuche das Spiel zu verbannen, es zu verbieten oder wenigstens die Pokestops aus dem Weg zu räumen. Irgendwer leidet halt immer, meist klagen Anwohner und Geschäfte darüber, dass auf oder vor ihrem Grundstück die Pokemon-Spieler sich in Scharen aufhalten und das im Sommer natürlich nicht nur tagsüber.

Schnell werden Verbote gefordert, Formulare mit der Entfernung von Pokestops bei Niantic eingereicht. Klar, ein Pokestop muss nicht unbedingt an einem Friedhof sein, natürlich sollte man hier entsprechende Maßnahmen einleiten, doch wenn es aufgrund des Spiels viele junge Menschen plötzlich wieder in quasi ausgestorbene Innenstädte treibt, dann sollte man doch eher versuchen eine positive Lösung zu erzielen, statt einfach nur Verbote zu erlassen.

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Schon interessant, wie ein einfaches Spiel für Smartphones inzwischen die Gemüter erhitzen kann. Für die Politik wiederum eine Chance, kreative Ideen an den Tag zu bringen, wie man die Probleme (Müll, etc.) lösen kann. Bislang zeigt man sich aber wenig inspiriert, denn mit einem Verbot erreicht man immerhin nur die, die noch Kreuze auf Wahlzettel machen und das reicht im Zweifel aus.

Die größte Herausforderung gibt es sicherlich an Orten wie der „Pokemon-Brücke“ an der Kö in Düsseldorf. Sicherlich könnte man hier mehr machen, als die Leute einfach zu vertreiben.

(via RPFP)

9 Kommentare

9 Comments

  1. Le Brrr

    18. August 2016 at 15:29

    Pokemon Go bringt die Menschen in neuer Form zusammen. Da gibt es so viele Chancen!

    Es ist erstaunlich wieviele nette Leute ich im Park durch Pokemon getroffen habe. Der Eis- und Bierverkäufer mit einem mobilen Stand dort, macht dann gleich das Geschäft seines Lebens.

    • ted

      18. August 2016 at 15:42

      gibt eben auch die anderen Seiten, z.B. Spieler die ohne zu Trinken oder nur ein Getränk für Stunden Plätze in der Garten Beiz besetzen. Spieler die Treppen blockieren. Spieler die den Abfall liegen lassen. Spieler die vor Schaufenster „campieren“ usw. Das betrifft mich zum Glück nicht, aber würde mich auch stören.
      Ingress ist da schon ein bisschen anders, da zieht man durch die Stadt und hält sich nicht wirklich lange am gleichen Ort auf.

  2. Killerplauze

    18. August 2016 at 16:34

    „Bislang zeigt man sich aber wenig inspiriert, denn mit einem Verbot erreicht man immerhin die, die noch Kreuze auf Wahlzettel machen und das reicht im Zweifel aus.“

    Oh man, was ist das den für eine Aussage?

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      18. August 2016 at 17:11

      Sie sagt das aus, was ich meine und was auch tatsächlich so ist. Meine Heimatstadt ist das beste Beispiel.

  3. Dave

    18. August 2016 at 23:01

    man sollte einfach diese GPS Hacks erlauben und fertig dann hat jeder Spass lernt was über andere Länder und lässt keinen Müll oder Krach liegen

  4. Markus Eyrich

    19. August 2016 at 15:25

    Also hier bei uns in der Gegend haben das bereits viele kapiert. Hier bieten mittlerweile diverse Shops, Döner Buden und sonstige Geschäfte Lockmodule in den Pokestops an und locken damit auch viele Leute in Ihr jeweiliges Geschäft. Das funktioniert 1a und der Umsatz dürfte auch stimmen, sonst würde das nicht so weitergehen.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      20. August 2016 at 10:20

      bei so kleinen Läden, wo man mal schnell was mitnehmen kann, Essen und Getränke, dürfte das durchaus etwas bringen. Aber die Leute sind immer verschieden, bei einem wird es klappen, bei einem anderen Laden wieder nicht.

      • Markus Eyrich

        20. August 2016 at 10:27

        Du, hier macht das sogar ein relativ großes italienisches Restaurant und die Bude ist echt voll.

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