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Pokemon GO: Verbote statt Lösungen

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Pokemon GO begeistert viele Spieler, bringt allerdings auch viele Leute an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Jetzt gibt es immer mehr Versuche das Spiel zu verbannen, es zu verbieten oder wenigstens die Pokestops aus dem Weg zu räumen. Irgendwer leidet halt immer, meist klagen Anwohner und Geschäfte darüber, dass auf oder vor ihrem Grundstück die Pokemon-Spieler sich in Scharen aufhalten und das im Sommer natürlich nicht nur tagsüber.

Schnell werden Verbote gefordert, Formulare mit der Entfernung von Pokestops bei Niantic eingereicht. Klar, ein Pokestop muss nicht unbedingt an einem Friedhof sein, natürlich sollte man hier entsprechende Maßnahmen einleiten, doch wenn es aufgrund des Spiels viele junge Menschen plötzlich wieder in quasi ausgestorbene Innenstädte treibt, dann sollte man doch eher versuchen eine positive Lösung zu erzielen, statt einfach nur Verbote zu erlassen.

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Schon interessant, wie ein einfaches Spiel für Smartphones inzwischen die Gemüter erhitzen kann. Für die Politik wiederum eine Chance, kreative Ideen an den Tag zu bringen, wie man die Probleme (Müll, etc.) lösen kann. Bislang zeigt man sich aber wenig inspiriert, denn mit einem Verbot erreicht man immerhin nur die, die noch Kreuze auf Wahlzettel machen und das reicht im Zweifel aus.

Die größte Herausforderung gibt es sicherlich an Orten wie der „Pokemon-Brücke“ an der Kö in Düsseldorf. Sicherlich könnte man hier mehr machen, als die Leute einfach zu vertreiben.

(via RPFP)

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