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Marktgeschehen

Problem für Kirin-Chips von Huawei: ARM soll Zusammenarbeit beenden

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Weiterhin schlägt der Huawei-Bann hohe Wellen, nachdem das Thema zwischenzeitlich ganz kurz zur Ruhe kam. Einem BBC-Bericht zufolge verliert Huawei einen weiteren extrem wichtigen Partner, da das britische Unternehmen ARM ab sofort nicht mehr mit Huawei bzw. HiSilicon zusammenarbeitet. ARM bietet die Basis (Architektur) für viele Prozessoren weltweit, auch die Kirin-Reihe von Huawei setzt auf eine Grundlage des Unternehmens.

Zukünftige Smartphone-Chipsätze gefährdet

ARM soll intern mitgeteilt haben, dass jegliche Zusammenarbeit mit Huawei und HiSilicon zunächst eingestellt werden muss. Grund sei der Umstand, dass ARM für seine Chip-Architekturen auf amerikanische Technologien setzt, weil viele Entwicklungen tatsächlich in den USA stattfinden. Somit ist man ebenso vom amerikanischen Embargo betroffen, das US-Unternehmen die Zusammenarbeit mit Huawei untersagt.

Ein weiterer harter Schlag gegen die Chinesen, denen die Entwicklung zukünftiger Geräte damit noch viel schwerer gemacht wird. Immerhin sei nicht die Produktion bestehender Kirin-Chipsätze davon betroffen und auch die nächste Generation (Kirin 985) soll aus dem Schneider sein. Die weitere Zukunft sieht vorerst allerdings düster aus. Alternativen am Markt stammen fast alle aus den USA. (via, via)

Horrorszenario: Huawei-Smartphones ohne Google-Dienste [Update x5]

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Andre Schneider

    22. Mai 2019 at 14:06

    Theoretisch dürfte Huawei auch keine Exynos-Chips von Samsung kaufen, da auch auf ARM basierend.
    Ist schon krass wie stark man von USA abhängig ist.
    Hoffentlich wird das für andere Unternehmen eine Lehre sein, damit endlich alternative Produkte entstehen können.
    Ich selbst arbeite als Elektronik-Entwicklungsingenieur.
    Beim Schaltplan-Design versuche ich amerikanische Produkte zu meiden.

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      22. Mai 2019 at 14:10

      Auffallend ist halt wie wenig Europa eigentlich Thema ist. Hier wurde so viel verschlafen. Wobei diesmal ja wirklich das Problem der extrem unberechenbare aber zugleich mächtige Politiker ist.

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