Probleme mit Strombörse sorgen für 3 Euro je kWh

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Foto: Fré Sonneveld, Unsplash

Am Mittwoch wird mehrfach am Tag der Strompreis für einige Kunden in Deutschland explodieren.

Es gibt Anbieter wie Tibber, da zahlt der Kunde keinen Festpreis für seinen Strom, sondern einen an der Strombörse orientierten Kurs. Was nun zu einem großen Problem führt, denn es gab Probleme mit Auktionen und nun fehlt günstiger Strom aus Frankreich. Anbieter wie Tibber empfehlen, den Stromverbrauch niedrig zu halten.

Denn tatsächlich wird der Strompreis für Kunden von Tibber oder HOURLY bis zu 3 Euro je kWh hochgehen. Zu extremen Schwankungen nach oben wird es in den Morgenstunden am Mittwoch kommen und dann noch einmal abends, zwischen 19 und 22 Uhr.

Ein Experte eines europäischen Übertragungsnetzbetreibers, der anonym bleiben wollte, sagte, seiner Meinung nach sei die Entkopplung die größte, die der europäische Markt bisher erlebt habe. „Ich glaube nicht, dass so etwas jemals in diesem Ausmaß passiert ist.“

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Ein Händler bestätigte nach den Problemen: „Die aus anderen Ländern verkauften Mengen fehlten. Deshalb waren die deutschen Preise [auf der Epex] extrem hoch und die französischen Preise sehr schwach“.

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6 Kommentare zu „Probleme mit Strombörse sorgen für 3 Euro je kWh“

  1. Und hier zeigt sich, dass die Kritiker der derzeitigen „Energiewende“ Recht behalten haben.
    In diesem Moment fällt uns die Abhängigkeit ausländischer Stromproduktion auf die Füße. Mögen möglichst viele Grüne davon betroffen sein.

    1. Hier geht es ausschliesslich um die Preisfindung und nicht um die Stromverfügbarkeit.
      Ein hoher Preis kommt auch durch schlechte Nachfrage zu stande. D.h. die Argumentation funktioniert auch andersherum: Da niemand aus den Nachbarländern auf unseren verfügbaren Strom bieten konnte, ist der Preis durch die Denke gegangen… (ich weiß, das ist sicherlich auch stark vereinfacht und lässt wesentliches weg)

  2. Und hier zeigt sich, daß die Kritiker der derzeitigen „Klimawende“ immer nichts verstanden haben. Vor einigen Wochen kam das Wasser kostenfrei in die Häuser und Keller für ein kleines Fußbad. Waren wohl nicht genug Pauls davon betroffen.

  3. Lieber Paul, wie wäre Ihre Stellungnahme, hätte die Panne genau umgekehrt funktioniert und die deutschen Anbieter wären ausgeschlossen gewesen? 🤔

  4. Herr Paul, das hat weder was mit der Energiewende oder mit ausländischer Abhängigkeit, noch was mit den Grünen zu tun! Erst Denken dann schreiben!

  5. Mein Verbrauch: 4 kWh/Tag, Kosten in der „Spitze“ 12 €-ist nicht schön, aber wo ist das Problem? Ps. „Die Grünen“ sind Stromerzeuger oder -Anbieter?

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