Folge uns

News

Qualcomm Snapdragon 800 und 600: Bis zu 75% stärker als die 2012er Chips

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

In Las Vegas ging es heute Nacht wiedermal rund, während wir aufgrund der großen Zeitverschiebung alle in der Horizontalen lagen und vor uns hinträumten, wurden in Las Vegas die Hotelteppiche mit ein paar Keynotes und Pressekonferenzen gerockt. Neben den ersten neuen Smartphones einiger Hersteller präsentierte Qualcomm neue Prozessoren für die kommenden Smartphones und Tablets. Die Snapdragon-Serie gibt es nun in einer Neuauflage, welche natürlich nochmals leistungsfähiger als die letztjährige S4-Serie ist.

Der Snapdragon 600 beispielsweise besitzt vier Krait 300-Kerne, welche mit bis zu 1,9GHz getaktet werden können und damit diesen neuen SoC um bis zu 40% schneller als den letztjährigen S4 Pro (im Xperia Z verbaut) machen, mit an Bord ist die altbekannte aber etwas optimierte Adreno 320-Grafikeinheit. Klingt beeindruckend, ist aber noch nicht die Spitze des Eisbergs, denn es gibt mit dem Snapdragon 800 eine noch stärkere Plattform für zukünftige High-End-Geräte.

Dieser besitzt nämlich etwas modernere Krait 400-Kerne, die lassen sich sogar mit bis zu 2,3GHz takten. Das und weitere technische Raffinessen machen diesen Chip um bis zu 75% schneller als das bisherige Top-Modell S4 Pro, der ja auch im Nexus 4 verbaut ist. Eine brandneue asynchrone SMP-Architektur sorgt für eine optimierte Leistungsaufnahme für jeden einzelnen Kern, was insgesamt den Stromverbrauch niedrig halten soll. Neu ist auch die dazugehörige Adreno 330-Grafikeinheit, die die doppelte Leistung der ebenfalls im Nexus 4 verbauten Adreno 320 bieten soll. Dolby Digital Plus mit 7.1 Surround Sound und Videos in einer Auflösung von 4.096 x 2.304 Pixel sind damit möglich. Der 800er SoC bekommt zudem neue Modems für LTE mit bis zu 150Mbps und WLAN mit bis zu 1Gbps, auch hier werden neue Dimensionen erreicht.

Qualcomm dürfte damit gut gegen den neuen Tegra 4 von Nvidia und den kommenden Exynos 5440 von Samsung aufgestellt sein. (via, via)

[asa]B007CYA0VG[/asa]

2 Kommentare
Wichtig: Nimmst du an dieser Diskussion teil und veröffentlichst einen Kommentar, stimmst du unserer Datenschutzerklärung zu. Das Speichern von IP-Adressen durch Wordpress ist deaktiviert.

2 Comments

  1. Paradox

    8. Januar 2013 at 11:10

    ist schon unglaublich wenn man sich diese Zahlen mal so durch liest

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Beliebt