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Roaming auf der Kreuzfahrt sorgt für fette Rechnung

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

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Im Grunde lässt sich heute in der EU mit dem eigenen Smartphone-Tarif auch im Ausland surfen, nur das vorhandene Roaming auf Kreuzfahrtschiffen kann zur teuren Angelegenheit werden. Auf das ein oder andere Detail mag man als normaler Kunde gar nicht achten (können), was im aktuell berichteten Fall durchaus verständlich ist. Wenn unser Schiff die EU nicht verlässt, sollte das mit dem mobilen Internet kein Problem sein. Viele würden so denken, bei Kreuzfahrten kann das ein Trugschluss sein.

Tatsächlich kommt bei Reedereien oft ein eigenes Bordnetz zum Einsatz, welches das Schiff über Satellit ins Netz bringt. Ist das Smartphone in dieses Bordnetz eingewählt und wird normal genutzt, können brutal hohe Gebühren für Roaming anfallen. 12000 Euro sind es im aktuellen Fall und das für nicht mal 500 Megabyte. Klingt fast nach einem klassischen Tarif in Deutschland. Zwinker-Smiley.

Reedereien verweisen nach eigenen Angaben natürlich stets auf die vorhandenen Internet-Angebote hin, es gibt buchbare WLAN-Pakete für weitaus bessere Preise. Übrigens hat sich der Provider zwar aufgrund des ersten Austauschs mit dem betroffenen Kunden kulant gezeigt, will von der Familie aber noch immer über 5000 Euro haben. Der Weg zum Anwalt folgt.

Grundsätzlich sei an Bord die Deaktivierung der Roaming-Funktionen zu empfehlen oder zumindest des mobilen Internets. Beides ist über die Systemeinstellungen bei Android-Geräten möglich und dort unter „Drahtlos & Netzwerke“ zu finden.

2 Kommentare

2 Comments

  1. BB

    14. Juni 2018 at 18:09

    Anbieter wird auf den Kosten sitzen bleiben! Belaufen sich die Roaming Gebühren auf über 50€ muss der Kunde eine SMS senden um einen Überpreis zu genehmigen!! EU-Gesetz seit letztem Jahr!!!

    • Denny Fischer

      Denny Fischer

      14. Juni 2018 at 20:16

      ist die Frage, obs für US Betreiber gilt, die nicht selten bei Reedereien zum Einsatz kommen

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