Packt Samsung in das Galaxy S22 ein Display so klein wie zuletzt im Galaxy S9? Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und wir kommen den nächsten Flaggschiff-Smartphones von Samsung mit großen Schritten näher. Wie diese Geräte aussehen sollen, das steht für Samsung längst fest. Allerdings hinter den Kulissen, noch nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Nun gibt es aber eine bekannte Quelle, die interessante Informationen für uns hat.

Gerüchte: Samsung schrumpft seine Smartphones

Zuerst die schlechte Nachricht: Samsung will den Akku des Galaxy S22 stark schrumpfen. Dieser soll dann nur noch 3.700 mAh groß sein. 300 mAh mehr finden wir gerade im Galaxy S21. Da hat selbst Google im letzten Jahr mehr verbaut, als Samsung für das Galaxy S22 angeblich plant. Samsung soll aber auch beim Display den Rotstift ansetzen und die Bildschirmdiagonale auf ein altbekanntes Niveau reduzieren.

Schrumpfen auch die Topmodelle?

Wie der bekannte Insider in diesen Tagen schreibt, liegt die Bildschirmdiagonale beim regulären Galaxy S22 bei nur noch 6,06″. Beim Vorgänger war das Display noch 6,2″ groß. Sollte Samsung diese Strategie durchziehen, werden wohl auch das Galaxy S22 Plus und S22 Ultra eine ganze Ecke kleiner. Dann hätte für die Südkoreaner der Größenwahn der letzten Jahre endlich ein Ende und wir bekommen wieder kompaktere Smartphones in unsere Hände.

Das finde ich als Google-Fan natürlich schon sehr blöd, weil das Pixel 6 ein Display von mindestens 6,4″ besitzen soll und damit im Vergleich zum Pixel 5 mit 6″ stark wachsen wird. Aber vielleicht ist Samsung mit seiner Entscheidung ein Vorreiter für andere Android-Hersteller. Ich kann jedenfalls kaum ein Smartphone noch komfortabel mit einer Hand verwenden und das nervt ziemlich.

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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1 Kommentar

  1. Dieses Ein-Hand-Argument ist aber auch abgedroschen. Vor allem, da es doch ohnehin auf kein einziges Gerät zutrifft. iPhone Mini vielleicht, aber wer will sowas wirklich? Ich hatte bis vor kurzem das Pixel 5 und das war einhändig auch nicht vollumfassend zu bedienen. Besser, ja, aber noch lange nicht einhändig. Zudem sehe ich das Problem viel eher bei den Apps, die völlig verblödeterweise die meistbenutzten Elemente in die äußersten Ecken packen. Sie können die dollsten Apps programmieren, aber mal länger als 2 Sekunden über die usability nachzudenken ist wohl zu viel verlangt. Bestes Beispiel Insta-Storys, kann man nicht unten anheften? Und egal wie groß die Kisten werden, es ändert sich ja auch nichts daran. Hauptsache Daten und Kohle kassieren.

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